Home
Wir über uns
Planungen
Veranstaltungen
Verkehr
Natur
Fotoalbum
Beiträge
Protokolle
Kontakt/Links

Juli 2015:

Vorplätze Ostkreuz: Die Entscheidung im Wettbewerb ist gefallen

Das Preisgericht hat unter dem Vorsitz des Landschaftsarchitekten Timo Herrmann die Berliner Arbeitsgemeinschaft aus PLANORAMA Landschaftsarchitekten und den Verkehrsplanern Hoffmann Leichter Ingenieurgesellschaft mbH mit dem 1. Preis (25.000 €) ausgezeichnet. 

Von den 30 Arbeitsgemeinschaften, die im vorangegangenen Bewerbungsverfahren ausgewählt worden waren, haben 27 einen Entwurf abgegeben. Für Preise und Anerkennungen standen insgesamt 77.000,- € zur Verfügung.

Ziel des Wettbewerbes war es, im Zuge der Fertigstellung des Bahnhofs Ostkreuz die vier Vorplätze und Zugangsbereiche, die diesen mit den angrenzenden Stadtquartieren verbinden, neu zu gestalten. Im Wettbewerbsverfahren sollte daher ein gestalterisch attraktiver, in das Stadtbild integrierbarer Entwurf gefunden werden. Eine übersichtliche Strukturierung, die Herausarbeitung eines besonderen Charakters der Freiflächen am Bahnhof sowie die Adressbildung der "Plätze am Ostkreuz" spielten eine besondere Rolle. Eine Vielzahl an funktionalen Anforderungen musste berücksichtigt werden.

Der Bahnhof Ostkreuz wird seit 2006 umgebaut. Zukünftig wird hier auch die Regionalbahn halten. Es werden in Zukunft sowohl noch mehr Ein-, Aus- und Umsteiger der umliegenden Quartiere als auch Besucher erwartet als bisher. Nordöstlich des Bahnhofs wird eine große Jugendherberge eingerichtet, auch dies wird zusätzliche Fußgängermengen mit sich bringen. Deswegen ist eine gut funktionierende Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr sehr wichtig. Um dies zu erreichen, sollen die Straßenbahnen und Busse zukünftig direkt an den Bahnhof geführt werden. Für die neue Straßenbahntrasse wird in Kürze ein Planfeststellungsverfahren beginnen.

Vor und während des Wettbewerbsverfahrens gab es eine intensive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Auf einem ersten Bürgerabend wurde die Wettbewerbsauslobung vorgestellt und diskutiert. Die Bürgerinitiativen wirkten mit je einem Vertreter pro Quadrant als Sachverständige im Preisgericht mit. 

Das Preisgericht fand in zwei Teilen statt. Die im ersten Teil des Preisgerichts am 03. Juli 2015 ausgewählten 9 Arbeiten der engeren Wahl wurden den Bürgerinnen und Bürgern am 09. Juli 2015 auf einem zweiten Bürgerabend vorgestellt. Im zweiten Preisgerichtsteil am 10. Juli 2015 entschieden die Preisrichter über die Verteilung der Preise und Anerkennungen.
 

Die vollständige Presseerklärung des Senats und die vollständige Visualisierung des Siegerentwurfs finden Sie unter:  

http://www.stadtentwicklung.berlin.de/aktuell/pressebox/archiv_volltext.shtml?arch_1507/nachricht5683.html

Dazu die Stellungnahme der Initiativen Rund um das Ostkreuz:

Bürgerbeteiligung bei der Gestaltung der Vorplätze am Bahnhof Ostkreuz erfolgreich - doch am Ende ohne Mitsprache

Berlin, 14.7.2015

Eigentlich hätte die Bürgerbeteiligung bei der Gestaltung der Vorplätze am Bahnhof Ostkreuz eine Erfolgsgeschichte werden können, doch als am 10.7.2015 ein Preisgericht den Siegerentwurf zur Gestaltung der Vorplätze am Bahnhof Ostkreuz kürte, durften die Vertreter/innen aus der Bürgerschaft nicht mit abstimmen.

Anwohner/innen aller 4 Quadranten aus dem Umfeld des Bahnhofs Ostkreuz forderten seit Jahren Beteiligung bei der Neugestaltung der Bahnhofsvorplätze und hatten damit Erfolg: die Deutsche Bahn und die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt organisierten ab November 2012 Workshops und eine Onlinebeteiligung und gingen damit deutlich über die gesetzlichen Vorgaben hinaus. In die Rahmenplanung für die Bahnhofsvorplätze flossen wesentliche Forderungen aus der Bürgerschaft wie eine höhere Anzahl von Fahrradstellplätzen sowie eine geänderte Lage der Bushaltestellen, Taxi- und Kiss-and-Ride-Parkplätze ein. Die Forderung nach teilweisem Erhalt des grünen Bahndamms der ehemaligen Nordkurve wurde jedoch nicht berücksichtigt.

Beim Preisgericht des auf dieser Grundlage ausgelobten nicht offenen Realisierungswettbewerbs durften zwar 4 Bürger-Vertreter/innen anwesend sein, hatten dabei allerdings kein Stimmrecht. Von den 27 eingereichten Wettbewerbsbeiträgen gab es mehrere, die auf der Fläche der ehemaligen Nordkurve einen Grünzug vorsahen. Diese hatten jedoch ohne das
Stimmrecht der Bürger/innen keine Chance. Der mit 25.000 Euro dotierte Gewinner-Entwurf der Berliner Arbeitsgemeinschaft aus PLANORAMA Landschaftsarchitekten unter dem Vorsitz des Landschaftsarchitekten Timo Herrmann und den Verkehrsplanern Hoffmann Leichter Ingenieurgesellschaft mbH zeichnet sich zwar durch sachliche Funktionalität und Zeitlosigkeit aus. Allerdings sieht dieser vor, alle Bahnhofsvorplätze abgesehen von einer nicht öffentlich begehbaren Ausgleichsfläche komplett zu
versiegeln und steht damit im Gegensatz zu der Forderung aus der Bürgerschaft, Teile der Nordkurve zu erhalten bzw. wenigstens zu begrünen.

siehe auch: http://www.ostkreuz.eu/presse/pm-beteiligung-vorplaetze-ostkreuz-14-07-2015.pdf

 

Dezember 2014

Schlichtallee

Die Bauarbeiten auf der Schlichtallee wurden bedingt durch den Winter unterbrochen. Hier soll für den Fahrradverkehr die Situation verbessert werden. Im Frühjahr werden die Arbeiten fortgesetzt. Dann soll zwischen der Sagener Straße und der Max-Taut-Schule durchgängig ein Fahrradstreiben zur Verfügung stehen. Leider ist die Maßnahme noch nicht ausreichend. Der Kiezbeirat fordert, dass der Fußweg in Richtung Hauptstraße unter der S-Bahnbrücke auch von Radfahrern genutzt werden darf. Denn hier die Straße zu queren, um den Radweg auf der gegenüberliegenden Seite zu nutzen, ist häufig nicht möglich. Auf der Straße unter der Unterführung weiter zu fahren ist für den Verkehr sehr hinderlich und darüber hinaus auch gefährlich. Leider hat die Verkehrslenkung (eine Abteilung des Senats für Stadtentwicklung) kein Verständnis dafür. Der Bezirk will aber nach Fertigstellung der Radstreifen im Frühjahr die Situation noch einmal prüfen.

April 2015: Nun hat das Tiefbauamt und das Verkehrsamt die Situation vor Ort besichtigt und sich unserer Perspektive angeschlossen. D.h. in Zukunft sollen die Radfahrer auch vom Nöldnerplatz kommend unter der S-Bahnbrücke (S3) den Fussweg benutzen dürfen! Muss nur noch die Verkehrslenkung zustimmen. Und dann müssen nur noch die notwendigen minimalen Arbeiten ausgeführt werden. Wir wissen, das geht nicht von heute auf morgen, aber wir sind zuversichtlicht! Eigentlich kann man im Interesse der Sicherheit heute schon beruhigt so fahren. Man greift ja nur der zukünftigen Reglung etwas vor.

August 2014

Neues zum Ruschegraben: 3 Skandale!

Die Ausschüsse für Ökologische Stadtplanung und Umwelt wollen sich gemeinsam auf einer Sondersitzung mit dem Thema der Reinigung des Zuflusses vom Ruschegraben und dem Standort einer Reinigungsanlage beschäftigen. Wir werten das schon einmal als großen Erfolg. Durch unsere intensiven Nachfragen haben wir die Aufmerksamkeit der Bezirksverordneten geweckt. Dadurch ist es nicht mehr möglich, das Verfahren still und ohne Beteiligung der Öffentllichkeit durchzuziehen.

Am Dienstag, dem 30. September findet eine Sondersitzung der Ausschüsse für Ökologische Stadtplanung und Umwelt statt. Der Ort steht noch nicht fest, er wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Für uns stellt sich die Geschichte als ein Prozess von Versäumnissen und Skandalen dar. Hier mal einige Fakten:

Der Ruschegraben entwässert Oberflächenwasser aus ca. 10 Quadratkilometer stark versiegeltem Stadtgebiet. Er führt pro Jahr 162 Tonnen Sediment in den See. Dies ist stark verunreinigt und hätte gemäß EU-Richtlinie aus dem Jahr 2000 eigentlich bis 2012 gereinigt werden müssen.

Eigentlich wurde schon 1999 in einem Stadtentwicklungsplan festgestellt, dass die Zuflüsse zum Rummelsburger See in 3 Anlagen am jeweiligen Mündungsbereich gereinigt werden sollten. Eine davon war für den Ruschegraben. Aber da sollen die Investoren auf dem Gebiet des B-Plans XVII-4 (An der Mole) Häuser errichten. Daher entschied der Senat für Umwelt 2008, dass an dieser Stelle keine Fläche für eine Reinigungsanlage vorgesehen werden müsse. Man hat aber einfach versäumt, einen Alternativstandort zu benennen. Das hat der Senat verpennt. Nun macht er auf den Bezirk Druck, einen Standort zu benennen.

Der zweite Skandal besteht darin, dass nach einem Gutachten von Dezember 2013 nur das Abwasser vom sogenannten Trockenwetter gereinigt werden soll. Auserdem wird empfohlen, zwei Regenauffangbecken zz verbessern, so dass 27% des Sediments aufgefangen werden können. Damit bleiben uns 73% erhalten. Das sind immerhin 115 Tonnen pro Jahr, etwa 4 große LKWs werden pro Jahr in des See gekarrt und tragen zur Verlandung bei. Aber nicht nur das: Die ganze Fracht der Schwermetalle bleibt uns erhalten. Und die Fäkalien, die mit dem Regenwasser in den See geplült werden!

Der dritte Skandal besteht darin, dass die öffentliche Spiel- und Sportfläche an der Georg-Löwenstein-Straße geopfert werden soll. Als Ausgleichsfläche soll ein Gebiet am Blockdammweg ausgewiesen werden. Dies ist noch einmal 1,5 km entfernt. Der Weg dorthin führt an der belebten Straße am Kraftwerk Klingenberg vorbei. Da das bisherige Gelände u.a. von der Kita Waschbär genutzt wird, kann man sich deren Reaktion vorstellen. Der Vorschlag ist unzumutbar! Man hat einfach viele andere Grundstücke nicht oder nicht weiter untersucht. Man begnügt sich damit, dass der Bahn ein Brief geschrieben wurde, ob sie ein Grunstück abgeben würde. Und sagt jetzt, die Bahn hat nicht geantwortet. Also das ist nicht zu verstehen: wenn man keine Reaktion auf einen Brief bekommt, ist die Sache erledigt? Gibt es denn keine Telefone? Gibt es denn keine politischen Kontakte zu Bahnvorständen? Können Ämter wirklich so phantasielos sein oder wollen sie keine Antwort?

Wer sich genauer informieren will, der zuständig Bezirksstadtrat will ab 25. August alle relevanten Dokument ins Internet stellen. Wir werden an dieser Stelle einen Link dazu veröffentlichen.

August 2014

Ruschegraben vor dem Ausschuss für Stadtplanungs

Das Bezirksamt wollte den Ausschuss für Stadtplanung der BVV Lichtenberg kurzfristig (in den Sommerferien!) darüber informieren, dass die Entscheidung zur Erstellung einer Reinigungsanlage für den Ruschegraben auf die Sportlächen an der Georg-Löwenstein-Straße gefallen sei. Der Kiezbeirat und die Anwohner haben dazu eine kritische Meinung. Die kommt auch in der Pressemitteilung zum Ausdruck.

Auf der Sitzung des Ausschusses am 7. August wollte der Kiezbeirat seine Bedenken (siehe hier) vortragen und gleichzeitig vorschlagen, dass dies brisante Thema in einer gesonderten Sitzung und in der Öffentlichkeit beraten wird. Die Stellungnahme konnte nicht vollständig vorgetragen werden. Ebenso kamen die Anwohner, von denen mindestens ein Duzend den Weg in den Ratssaal gefunden hatten, kaum zu Wort. Aber das Ziel, dass eine außerordentliche Sitzung zu dem Thema stattfinden soll, wurde erreicht. Wir werden den Termin hier ankündigen, sobald er bekannt ist. 

Juni 2014

TRAM 21 zeitweise barrierefrei

Interessant ist dieser Brief, der uns von der Organisation des Mobilitätsrats erreichte:

Von: Anne Haertel <anne.haertel@sozdia.de>

Betreff: Mobilitätsrat-2 wichtige Infos

Datum: 5. Juni 2014 18:59:08 MESZ

Lieber Mobilitätsrat,

ich will Sie informieren, dass die Tram 21 bereits jetzt vollständig barrierefrei fährt.

Das Bezirksamt erhebt derzeit, wo und in welchem Umfang ein Bedarf an Fahrradabstellanlagen (Fahrradbügeln) im Bezirk besteht. Das wird anhand der Auslastung der vorhandenen Abstellanlagen und anhand von abgestellten Rädern bei vorhandenen und nicht vorhandenen Anlagen abgeschätzt. Wenn Sie hierzu Vorschläge haben, schicken Sie sie mir gern zu und ich leite sie dann ans Bezirksamt weiter. 

Mit freundlichen Grüße
Anne Haertel
Projektleitung UmweltKontaktstelle:
Mobilitätsrat

firmaris gGmbH
UmweltKontaktstelle
Liebenwalder Straße 12
13055 Berlin

Telefon: 030 / 81 85 90 98
Telefax: 030 / 81 85 90 97

e-Mail:   anne.haertel@firmaris.de

Die Vorschläge können natürlich auch an den Kiezbeirat gerichtet werden, der sie dann gesammelt weiterleitet!

info@rubu.de

Tel.: Hans Pagel 0152-28914790

Für den S-Bahnhof Nöldner Platz ist der Vorschlag schon aufgenommen worden. Dort will der Bezirk weitere Fahrrad-Abstellplätze einrichten. Für den S-Bahnhof Rummelsburg haben wir ähnliches vorgeschlagen. Dort wird nach Fertigstellung des Ostkreuzes, wenn die S3 wieder weiter in Richtung Innenstadt fährt, auch ein größerer Bedarf zu erwarten sein.
Leider ist die Barrierefreiheit der Tram nur der positive Teil der Nachricht. Der negative ist, dass die Straßenbahn von Ende Juni bis zum Jahresende nur bis S-Bahnhof Rummelsburg verkehrt. Wer weiter fahren möchte, muss zu Fuß unter der S-Bahn die Karlshorster Straße bis zur Haltestelle Marktstraße gehen, wo die andere Hälfte der Tramlinie dann weiter geht.
 
Mai 2014
Bolzplatz in Gefahr
Der offene Sportplatz an der Georg-Löwenstein-Straße ist mittelfristig in Frage gestellt. Der Senat möchte dort eine Retentionsfilteranlage erstellen. Dorthin soll eine Druckleitung vom Ruschegraben verlegt werden. Dieser Standort soll "günstiger" als der bisher vorgesehenen Platz bei der Einmündung des Ruschegrabens sein. (siehe unten "Bauplan gestoppt) In Wahrheit wird damit nur Rücksicht auf die Investoren genommen. Deren Interessen werden dem Bedürfnis der Anwohner vorgezogen. Der Kiezbeirat bleibt hier am Ball, um diese Planung zu verhindern.

Juni 2014

Gestaltungswettbewerb für den Gedenkort Rummelsburg entschieden

Das Gestaltungskonzept der Arbeitsgemeinschaft von Helga Lieser, Peter Francis Lewis und Jens Henningsen setzte sich beim Gestaltungswettbewerb „Gedenkort Rummelsburg“ durch. Die Fertigstellung des Gedenkortes ist zum Ende des Jahres 2014 geplant. Für die Realisierung sind 120.000 Euro angesetzt, die vom Land Berlin aus dem Mauerfonds und aus dem Bezirkshaushalt Lichtenberg dafür zur Verfügung gestellt werden.

Das Konzept sieht eine modulare Gestaltung aus unterschiedlichen, gestalterisch aufeinander abgestimmten Säulen und Tafeln vor, die sich von der Hauptstraße über die Mittelpromenade des BerlinCampus bis zum Ufer des Rummelsburger Sees entwickelt. Auf dem Vorplatz vor dem Direktorenhaus wird als Auftakt eine weithin sichtbare Installation aus drei 5 Meter hohen Säulen gesetzt, die in Bild und Text über den historischen Ort informieren. Dabei repräsentieren die unterschiedlichen Oberflächen aus Cortenstahl, poliertem Edelstahl und grauer Lackierung jeweils unterschiedliche historische Epochen des Arbeits- und Bewahrungshauses Rummelsburg und der DDR-Haftanstalt „Rummelsburg“. Entlang der Promenade führen biografische Darstellungen und Zitate von Zeitzeugen zum Ufer. Am Wegesrand wird über die Geschichte der historischen Gebäude informiert.

Ziel der Gestaltung ist es, mit einem Informations- und Gedenkort an die Geschichte des Arbeits- und Bewahrungshauses Rummelsburg und die DDR-Haftanstalt „Rummelsburg“ sowie deren Vorgeschichte zu erinnern. Es soll ein künstlerisch gestalteter Ort realisiert werden, der in angemessene Form über die Geschichte des Ortes informiert und der heutigen Nutzung entspricht. Der Gedenkort soll die zwei bereits an der Promenade am Rummelsburger See befindlichen Informationstafeln der Berliner Geschichtsmeile sinnvoll ergänzen.

 

Neues von Runden Tisch Ostkreuz

Ideenwettbewerb Vorplätze

Es wird wahrscheinlich ein „beschränkt öffentlicher Wettbewerb“ mit öffentlicher Beteiligung stattfinden. D.h. es werden einige Planungsbüros aufgefordert sich zu beteiligen, andere können sich bewerben.Die Auslobung wird auf Basis der Ergebnisses der Bürgerbeteiligung, organisiert durch John, Mack und Partner, stattfinden. Das Ergebnis wurde aber mittlerweile weiter entwickelt. Am Wettbewerb sollen sich Landschaftsplaner beteiligen, bei denen auch Lichtplaner und Architekten sind. Die Auslobung könnte frühestens im Juni erfolgen. Die Entscheidung durch das Preisgericht wäre dann in November oder Dezember 2014.

Die Beteiligung der Öffentlichkeit soll dadurch geschehen, dass vor der Tagung des Preisgerichts eine Informationsveranstaltung veranstaltet wird. Beim Preisgericht sollen aus jedem Quadranten je ein Vertreter als Gast eingeladen werden. Dieser hat dann Rederecht, aber kein Stimmrecht. Ansonsten ist das Preisgericht wohl mit 5 freien Fachleuten und 4 Vertretern aus der Verwaltung besetzt.

Ob die von der Bahn geplante große Verkaufsfläche bei der Auslobung mit berücksichtigt wird, hängt vom Bezirk ab. Herr Panhoff, Baustadtrat von Friedrichshain-Kreuzberg, sprach sich nicht grundsätzlich gegen eine Verkaufsfläche aus, wohl aber gegen einen Supermarkt. Von allen Vertretern der Anwohner aus allen Quadranten wurde eine Verkaufsfläche an der geplanten Stelle aber einhellig abgelehnt.

Es wurde angeregt, ein Fahrrad-Parkhaus in die Überlegungen mit einzubeziehen.

Stellungnahme zu der Trassenführung der Tram 21

Verschieden Interessenverbände und Bürgerinitiativen und -vertretungen, u.a. auch der Kiezbeirat Rummelsburg, haben sich auf eine gemeinsame Stellungnahme in Form einer Presseerklärung geeingt. Die Presseerklärung finden Sie hier.

 

Eine offizielle Informationsveranstaltung fand am 05.Dezember um 19:30 Uhrstatt:
Schule am Traveplatz, Jessnerstr. 24, 10247
Veranstalter ist ASUM, beteiligt sind Vertreter vom Senat, des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg und von der BVG. Es wurde die bevorzugte Trassen-Variante vorgestellt und darüber diskutiert.
 

Kurzer Bericht von der Veranstaltung

In einer sehr sachlichen Diskussion wurde seitens des Senats und der BVG die letzten 4 favosisierten Trassenvarianten bewertet. Eigentlich sollten nur die 3 besten Varianten der Vorauswahl näher untersucht werden. Wegen des massiven Auftretens des Ostkreuz-Travekiez bezog man aber deren Favorit, bei der die Tram am Ostkreuz hält und dann wieder zurück zur Marktstraße fährt, mit ein.

Als Ergebnis wurde die 2-spurige Trassenführung durch die Sonntagstraße als beste Variante gefunden. Allerdings stellte sich heraus, dass einige Aktivisten des Travekiez-Ostkreuz dies nicht akzeptieren wollen.

Wir vom Kiezbeirat Rummelsburg hoffenaber, dass die Endgültige Entscheidung nun fest steht und die direkte und durchgängige Anbindung der Straßenbahn an das Ostkreuz so bald wie möglich erfolgt. Aber sicherlich wird dies noch einige Jahre dauern und nicht vor der Fertigstellung des Bahnhofs Realität werden.

Vorher werden aber 2 wichtige Verbesserungen bei der Tram 21 erfolgen: Die alten Wagen werden durch neue ersetzt. Dadurch wird es für Behinderte und Kinderwagen leichter, ein- und auszusteigen. Außerdem soll in absehbarer Zeit (was das genau heißt, kann z.Zt. keiner sagen) die Taktfrequenz erhöht werden, so dass die Bahn (zumindest zu der Hauptverkehrszeit) alle 10 Minuten verkehrt.

Streit um die Trassenführung der Tram 21 am Ostkreuz in der BVV

Der Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz, Verkehr, Immobilien des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg hatte sich in seiner Sitzung am 9.10.13 mit dem Einwohnerantrag des Bürgervereins Travekiez-Ostkreuz e.V. zur Trassenführung der Tram 21 im Bereich Ostkreuz/Travekiez zu befassen. Außer einer Delegation der Antragsteller waren etliche andere Initiativen erschienen, um mitzudiskutieren. 

Dieser Antrag – vorgestellt von Herrn Joost - bringt jedoch das Thema „Tram 21“ einer Lösung keinen Schritt näher. Er verfolgt lediglich die bereits in diversen Veranstaltungen vorgebrachten Forderungen etlicher Anwohner der Sonntagstraße/des Travekiezes zum Schutz des Annemirl-Bauer-Platzes und vor allem der Sonntagstraße vor Verlegung von ÖPNV-Komponenten zwecks direkter Anbindung an den künftigen Bahnhof Ostkreuz - als wichtigstem Knotenpunkt im Osten Berlins - anhand „schöngefärbter“ Plandarstellungen. 

Es wird vor allem darauf beharrt, dass die von der BVG bereits vehement abgelehnte Kopfbahnhof-Spitzkehrenlösung für die Tram 21 – weil zu raumgreifend, zu zeitraubend und deshalb auch zu teuer -  die einzig richtige Lösung für den Kiez darstelle. Gleichzeitig wird auch der Bus 240 auf seiner bisherigen Trassenführung belassen, so dass Umsteiger zum und vom Ostkreuz etwa bis Höhe Victoria-Center in der Marktstraße laufen müssten.

Das Szenario wird durch nicht proportionale Ansichten von Bus/Tram in der vollgeparkten Sonntagstraße, von verkehrsfreiem Bahnhofsvorplatz auf dem es nicht mal Platz für Taxis gibt dafür aber ein weder von der DB noch vom Bezirk/Senat vorgesehenes Café mit Terrasse im alten Beamtenwohnhaus.

In der längeren Diskussion im Ausschuss und mit den Gästen, u.a. vom Kiezbeirat Rummelsburg, wurden deutlich Gegenargumente vorgetragen:

  • Die Tram muss wie geplant ohne Zeitverzögerung durch Rangiervorgänge den Bahnhof Ostkreuz passieren, denn sie ist eine zunehmend wichtigere Verkehrsverbindung zwischen den östlichen Stadtteilen – Schöneweide, Karlshorst, Rummelsburg, Lichtenberg – und dem Stadtzentrum;
  • Es ist auch nicht hinnehmbar, dass Reisende zum Umsteigen ggf. den Fussweg zwischen der Marktstraße und dem Bahnhof Ostkreuz (bei Beibehaltung der alten Bustrasse) zurücklegen müssen;
  • Die angebliche Lärmbelastung durch moderne Straßenbahnen wird vehement bestritten, zumal mit der geplanten Trassenführung sich auch der Straßenbelag ändern wird und auch die Kurven zur Zurückführung der Tram auf die alte Trasse keine erhöhte Belastung erzeugen;
  • Es wird weiterhin eine vorausschauende Planung durch den Senat gefordert, soll heißen, die Bürgerbeteiligung sollte am Anfang aller Projekte stehen, damit solche Verzögerungen durch späte Änderungswünsche/Einsprüche wie jetzt am Ostkreuz vermieden werden. 

Der Ausschuss kam schließlich zu folgenden Ergebnissen: 

Eine sofortige Beschlussfassung zum Antrag wird grundsätzlich abgelehnt, 

  • da dies vor Abschluss der Prüfung mehrerer möglicher Varianten der Trassenführung von Bus und Tram durch die Senatsverwaltung unsinnig wäre;
  • da Kosten und Zeitaufwand für die Kopfbahnhof-Lösung entgegen der Meinung der Antragsteller den Rahmen der Möglichkeiten wohl sprengen;
  • die Darstellungen der Antragsteller zu Verkehrs- und Lärmbelastung in der Sonntagstraße nicht als objektiv angesehen werden können.
Fahrradverkehr auf der Schlichtallee 

Die Situation für Radfahrer auf der Schlichtallee ist sehr riskant bis lebensgefährlich. Wir haben die Situation im Ausschuss für Verkehr vorgestellt. Der hat uns an die Verkehrslenkung verwiesen. Die Situation kann man sich hier ansehen.

Unsere Vorschläge, wie man die Situation mit wenig Aufwand entschärfen kann, wurden inzwischen an das Tiefbaua-mt überwiesen. Wenn Sie hier klicken, können Sie die Vorschläge ansehen. Es genügen dafür 2 Verkehrsschilder und  2 Absenkungen von Bordsteinen. Wir sind gespannt, was dabei herauskommt.

26.06.2013: Die Verkehrslenkung (VLB) meldet sich spät aber schlecht. In Richtung Nöldner Platz wird das Befahren des Gehwegs durch Radfahrer nicht gestattet. Auch in der Gegenrichtung, also Richtung Hauptstraße, muss man weiter auf der Straße fahren, braucht aber vor der S-Bahn-Brücke der S3 nicht die Fahrbahr zu queren. Bis zu einer endgültigen Lösung, die auch für Radfahrer ungefährlich ist, muss man wohl noch 5 bis 6 Jahre warten. Da haben sich Bürohengste, die nie dort lang gefahren sind, etwas besonders bürgerunfreundliches ausgedacht!

August 2013: Dr. Prüfer teilt dem Verkehrsausschuss den Inhalt eines Briefes vom Senat mit, dass erst nach dem Ausbau der Treskowallee die Schlichtallee umgestaltet wird. Dann müssten wir bis 2020 warten! Unsere Vorschläge, dass Fussgänger und Radfahrer den breiten Gehweg gemeinsam nutzen, ginge nicht, da der Gehweg nur ca. 2 Meter breit sei. Da irrt der Senat gewaltig! Wir werden das nachmessen und beweisen, dass der Gehweg etwa doppelt so breit ist!

Dezember 2013: Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) hat auf unsere Initiative hin beschlossen, das Ansinnen zu unterstützen. D.h. auch der Bezirk will nun, dass die Situation dadurch sicherer wird, dass auf dem besonders gefährlichen Bereich, die Radfahrer auch auf dem Fussweg fahren dürfen. Wir wollen hoffen, dass die Verkehrslenkung auch zur Einsicht kommt und die entsprechenden Schilder bald installiert werden.

Zunkunft der Tram 21

Zur Streckenführung der Tram 21 wurde klar, dass der Travekiez hier allein dasteht. Die anderen Initiativen distanzierten sich deutlich von deren Vorstellungen und halten die Sonntagstraße für die optimale Trasse. Die BVG, die mal wieder nicht da war, prüft die Alternativen noch immer und wird irgendwann eine Vorzugstrasse feststellen. Dazu soll dann eine Bürgerversammlung stattfinden.
 
Am 13. Februar 2013 fand in den Räumen des Jugendclub Scandal im Trave-Kiez eine Diskussion mit Verkehrsexperten des Arbeitskreises Vehkehrspolitik der Grünen, des Fahrgastverbandes und der BVG statt. Es ging um die kritisierte Trassenführung der Straßenbahnlinie 21, die nach Fertigstellung des Ostkreuzes direkt dort halten soll und eventuell weiter durch die Sonntagstraße fahren soll.

Am 10.06. fand eine erste Informationsveranstaltung zur zukünfitgen Streckenführung der Tram 21 statt. Darin stellte das vom Senat und BVG beauftragte Planungsunternehmen das Ergebnis der Untersuchung aller möglichen Varianten dar. Favoriten sind die Trassen durch die Sonntagstraße oder Neue Bahnhofstraße. Letztere fällt aber eigentlich weg, da der Bezirk Friedrichshain/Kreuzberg noch in diesem Jahr die Neue Bahnhofstraße erneuern muss, um die dafür bereit gestellten Gelder nicht zu verlieren.

Wem gehört das Baugebiet "An der Mole"?

Dies Grundstück ist ein Juwel. Wem gehört es und was sagt der Senat zu den Planungen, wie es vermarktet werden soll. Dazu stellen die Linken im Abgeordnetenhaus ein Kleine Anfrage. Die Antwort ist hier nachzulesen.

Facit:

  • Ein Teil des Gebiets ist in Privatbesitz, ein Teil ist schon versprochen (Andienungsrecht), der Rest wird über das Entwicklungsrecht vermarktet, unterliegt also nicht dem Verkaufsmoratorium des Liegenschaftsfonds.
  • Planungen für die interne Erschließungsstraße werden forciert, ungeachtet davon, dass diese von den Kritikern für überflüssig und schädlich gehalten werden. Und das obwohl der Bebauungsplan noch nicht beschlossen ist.
  • Für die öffenlichen Erschließungsstraßen werden ca. 3 Mio € geopfert, obwohl man gut die Hälfte davon einspren könnte, wenn man die Vorschläge der Initiativen rund ums Ostkreuz berücksichtigen würde.
  • Durch den Verkauf will man auch Kosten eintreiben, die eigentlich schon über das Entwicklungsgebiet abgedeckt waren.

Vorbereitende Aktivitäten "An der Mole"?

Im Stadtplanungsausschuss wurde am 7.März 2013 die Frage nach Aktivitäten zu dem umstrittenen Baugebiet gestellt, die vielleicht Voraussetzungen und Festlegungen schaffen, die später nicht zurückgenommen werden können. Die Anfrage lautete:

1. Trifft es zu, dass die Straßenplanung für die Erschließungsstraßen in dem betreffenden Baugebiet bereits kurz vor der Vergabe steht? 

2. Steht damit die Planung des B-Plans ebenso kurz vor der Konkretisierung?
3. Trifft es zu, dass für ein großes Baufeld dieses Baugebiets bereits Verkaufsverhandlungen laufen?
4. Sieht es der Ausschuss auch so, dass durch Realisierung der obigen Punkte Fakten geschaffen werden, die eine Änderung des Entwurfs des B-Plans schwierig, zumindestens kostenintensiv machen würden?
5. Sehen die Mitglieder des Ausschusses (und der BVV) ihre Entscheidungsrechte bezüglich des B-Plans eingeschränkt bzw. beeinflusst, da diese Aktivitäten vor der Beschlussfassung der BVV erfolgen?

 

Geantwortet wurde sinngemäß:

zu 1.: Ja, aber aber nur für die Planung und damit noch nicht für die Realisierung und außerdem geschieht dies durch den Senat. Auf die Nachfrage, ob da eventuell (im Falle eines geänderten B-Plans) Geld verschwendet werde, wurde geäußert, da müßte man den Senat, Abt. Stadtplanung fragen.

zu 3.: Ein Grundstück gehört Herrn Padovic, der gerne mehr dazu kaufen möchte. Mit der Firma Ziel besteht eine "Vorbindung" durch die Wasserstadt. Betroffen ist davon das Grundstück zwischen der vorhandenen Bebauung und dem Grundstück Padovic. Zu Verkaufaktivitäten von weiteren Grundstücken sei nichts bekannt. Im übrigen werden die Verhandlungen durch den Liegenschaftsfonds betrieben und der Bezirk hätte darauf keinen Einfluss.

Zu den Punkten 4 und 5 hatten die Mitglieder des Ausschusses keine Meinung, jedenfalls äußerte sich niemand dazu. Lediglich der Ausschussvorsitzende sagte, dass die BVV einen B-Plan genehmigen würde (was allgemein bekannt ist). Ein Interesse der Bezirksverordneten an diesen Punkten war nicht zu erkennen. An der mangelenden Möglichkeit zur Vorbereitung konnte es diesmal nicht liegen, denn der Text der Anfrage war schon 3 Wochen vorher verschickt worden.

Eine Diskussion zu der offiziellen Antwort der Kleinen Anfrage KA/0196/VII zu den eventuellen Kosten eines Neustarts des B-Plan-Verfahrens fand nicht statt. Ein Interesse der Bezirksverordneten war auch hier nicht zu erkennen, obwohl die Antwort voller haarsträubender Fehlinformationen und sogar Unwahrheiten steckt und dies den Bezirksverordneten auch vorab mitgeteilt wurde. Eine Kommentierung der Antwort finden Sie hier. Es wurde allerdings vom Baustadtrat Herrn Nünthel kommentiert, dass die erwähnte Antwort vom Senat vorgegeben wurde und seitens des Bezirks lediglich so weiter gegeben wurde. Was nun wirklich verwundert, hat doch der Bezirk offiziell die Federführung für das B-Plan-Verfahren. Hier wird anscheinend zur Verwirrung der Bürger der Ball zwischen Senat und Bezirk hin- und hergespielt. Zurück bleiben die frustierten Bürger!

Baugebiet "An der Mole" als Modellprojekt?

Die Fraktion der "Grünen" hat in dem Ausschuss für ökologische Stadtentwicklung den Antrag eingebracht, das Baugebiet "An der Mole" als Modellprojekt für die Internationale Bauausstellung, IBA 2020, vorzuschlagen. Der Antrag wurde in der Sitzung am 03. Januar einstimmig angenommen. Nun muss noch die Bezirksverordnetenversammlung zustimmen.

Damit würde Lichtenberg Ausstrahlung weit über den Bezirk hinaus erlangen. Es ist alledings fraglich, ob mit dem bisherigen Bebauungsplan (B-Plan XVIII-4), der eigentlich eine Weiterführung der Bebauung von Rummelsurg I darstellt, besonderes Aufsehen erregt werden kann. Das wäre wohl eher klein Glanzstück.

Als Resultat aus der Kritik der Bürgerversammlung vom Januar 2012 (s.u.) haben die Initiativen rund ums Ostkreuz einen Alternativ-Entwurf erstellen lassen. Dieser wurde dem Ausschuss in Lichtenberg am 06. Dezember vorgestellt. Eine überarbeitete Präsentation kann man hier ansehen.

Da die Diskussion darüber weitergehen soll, wurde den einzelnen Fraktionen der BVV vorgeschlagen, über diesen Alternativ-Vorschlag zu diskutieren. Dabei kann vielleicht auch ausgelotet werden, wie der aktuelle B-Plan verändert werden kann, um möglichst viel von den Vorschlägen der Bürgerinitiativen zu verwirklichen.

Mai 2013: Inwzischen ist klar, dass nicht alle vom dem altenativen Entwurf begeistert sind. Daher wurden die Hauptforderungen herausgestellt:

  1. Die internen Erschließungsstraßen sollten zu Gunsten einer Erschießungsstraße an der Hauptstraße wegfallen,
  2. Zur Straße hin sollte eine geschlossenen Randbebauung vorgesehen werden, damit Lärm aus dem Gebiet zum See hin abgehalten wird und die Aufenthaltsqualität in dem Naherholungsgebiet erhalten bleibt,

  3. Die Bauhöhe zur Kynaststraße sollte auf das Mindestmaß beschränkt werden, so dass der Bahndamm (plus Höhe eines Zuges) abgedeckt ist. Dadurch wird die Kaltluftschneise zur Innenstadt erhalten. Und der Blick zum Wasserturm wird nicht verstellt.

Auch darüber gibt es Diskussionen:
zu 1.: Es wird befürchtet, dass zu den Querbauten keine Feuerwehrzufahrten mehr möglich sind. 
Dazu: Natürlich sollten Duchfahrten für Feuerwehr, Müllabfuhr und auch für den Lieferverkehr vorhanden sein. Und über Tiefgaragen kann man die Wohnungen per Aufzug auch noch erreichen. Die persönlichen Einkäufe können so in die Wohnungen gebracht werden. Im Übrigen ist es durchaus nicht überall möglich, mit dem Auto bis vor die Haustür zu fahren.
 
zu 2.: Es wird befürchtet, dass durch die gloschloosen Front ein mächtiger Koloss entsteht.
Dazu: Natürlich kann man die Fassade auch aufgelockert gestalten. Die vorhandene Bebauung entlang der Hauptstraße wirkt trotz der Durchfahrten zu der internen Erschließungsstraße auch sehr massiv. Es geht doch hauptsächlich darum, den Straßenlärm vom Erholungsgebiet fern zu halten. Und das geht nur mit einer geschlossenen Bebauung. Da fahren irgendwann 37.000 Autos pro Tag durch!
 
zu 3.: Es wird uns vorgehalten, die Anwohner hätten doch Wert auf den Blick zum Wasserturm gelegt, darum wurde die Sichtschneise geplant.
Dazu: Der Blick zum Fuss des Wasserturms ist vom Rummelsburger See ohnehin nicht möglich. Die vorgeschlagene Höhe läßt den Wasserturm von der Promende aus noch zu 2/3 sichtbar.
 
Neuer Fahrgaststeg an der Rummelsburger Bucht

Seit Freitag, dem 23. November 2012, ist zu beobachten, dass am Lichtenberger Ufer der Rummelsburger Bucht Arbeiten laufen.

 

Der Kiezbeirat hat sich erkundigt. Es wird dort ein Steg für zwei Fahrgastschiffe erstellt. Die Arbeiten werden für die Reederei Grimm und Lindecke vorgenommen. Die Genehmigung erfolgte wohl über den Senat für Stadtplanung. Der zuständige Mitarbeiter konnte darüber keine Auskünfte erteilen. Anscheinend wurde die Genehmigung nicht erst in diesem Jahr erteilt, sondern schon früher. Dann ist es allerdings merkwürdig, dass auf den Bürgerversammlungen im Februar und März 2012 von Senatsseite nicht dazu gesagt wurde. Das Thema auf diesen Veranstaltungen war zwar das Baugebiet "An der Mole", aber die Bürger hatten sich in diesem Rahmen ausdrücklich gegen Fahrgastschiffe auf dem Rummelsburger See ausgesprochen.

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt teilte auf Nachfrage mit:

In der Tat errichtet die Reederei Grimm & Lindecke dort einen behindertengerechten Fahrgastanleger für 2 Fahrgastschiffe einschließlich Liegestellen. Die wasserbehördliche Genehmigung hierfür wurde im November 2010 erteilt.
Die Schiffe dürfen nur mit dem Bug zur Uferwand anlegen. Die bordeigene Stromversorgung ist nach 20 Minuten abzustellen und durch eine Landstrom-Versorgung zu ersetzen.

 

19.01.2013: Der Kiezbeirat hat nachgefragt, was an dem neuen Steg konkret geplant ist. Insbesondere interessiert:
  • welche Schiffe dort anlegen (Größe),
  • ob an diesem Schiff dauerhaft Schiffe liegen sollen,
  • wie oft und zu welchen Uhrzeiten dieser Steg angefahren werden soll,
  • welche Infrastruktur am Steg geplant ist und
  • wie die Passagiere zu diesem Steg gelangen bzw. davon weg kommen werden, d.h. unter anderem: werden dort Parkplätze benötigt bzw. erstellt.
Nach Auskunft von Herrn Lindecke habt die Reederei den Platz von der Baugruppe Ziel übernommen, die auch die Backsteinhäuser von Rummelsburg I errichtet hat. Die Reederei verfügt nicht über die ganz großen Schiffe, sie haben maximal 35 m Länge. Genaue Planungen oder gar ein Fahrplan wurden noch nicht gemacht. Man stellt sich vor, von hier Ausflugsfahren in die Stadt oder zum Müggelsee zu machen. Erst ab April werden Fahrpläne erstellt.
Eine Infrastruktur an Land ist nicht geplant. Die Reederei ist froh, dass öffentliche Verkehrsmittel (Tram, S-Bahn) vorhanden sind. Gäste könnten ja ggf. auch den Parkplatz vom Norma nutzen. 
Herr Lindecke legt Wert auf ein gutes Verhältnis zur Anwohnerschaft, schließlich betrachtet man die Anwohner und ihre Gäste auch als mögliche Kunden. Schiffe, die dort liegen, stellten seiner Meinung nach keine Störung dar. Von ihnen gingen kein Lärm oder sonstige Belastungen aus.
 
Mai 2013: Für den 4. Mai war eine Ausflugsfahrt von der Reederei geplant. Erst dachten wir, die sei mangels Interesse ausgefallen. Dann machte uns aber ein Leser der Rummelsburger Perspektiven darauf aufmerksam, dass ein anderer Grund vorlag:

Die Fahrt am 04.05.2013 fiel nicht wegen mangelndem Interesse aus, es war kein Schiff da.

Aber von Anfang an:

Das Fahrgastschiff MS Pegasus kam um 17:30 Uhr am Steg an und musste feststellen , da wo die Stegbauer den Durchgang gelassen haben, hat das Schiff gar keine Tür. Der Kapitän und die Besatzung liefen etwas fassungslos umher. Um 18:00 Uhr fuhr das Schiff wieder ab und ward nie wieder gesehen. Zur planmäßigen Abfahrt um 19:30 Uhr waren etwa 15 Leute am Steg. Meine Familie und ich nicht eingerechnet.

Außerdem berichtet dieser aufmerksame Anwohner von einem weiteren Problem:

Der Steg wird jetzt bei schönem Wetter auch als Partyplattform benutzt. Wogegen ja nichts zu sagen wäre, wenn nicht der ganze Müll oder die leeren Flaschen zurück gelassen oder im Wasser versenkt werden würde. Ab und zu legen auch Sport- oder Grillboote an, weil sich die Besatzung in den umliegenden Gebüschen erleichtern muss.  

 

Bürgerbeteiligung Vorplätze Ostkreuz

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung beabsichtigt einen Wettbewerb zur Gestaltung des Umfeldes des Bahnhofs Ostkreuz durchzuführen. Zusammen mit einem angegliederten Beteiligungsverfahren bietet das für die Anwohnerschaft die Möglichkeit, sich aktiv in der Ausgestaltung ihres Wohnumfeldes einzubringen.

Die Internetseite zur Bürgerbeteiligung finden sie hier.

Am 17.1.2013 fand das 3. Planungsmeeting für die Vorplätze am Ostkreuz statt.
Es wurde das Ergebnis der Bürgerbeteiligung präsentiert. Dies Ergebnis ist auch im Internet anzusehen unter http://www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/projekte/vorplaetze_ostkreuz/ . Darüber hinaus ist es zu besichtigen im dem roten Info-Container am Ostkreuz vom 22.01. bis 24.01. jeweils von 14:00 bis 19:00 Uhr.
Das Ergebnis stellt den Rahmen für die Ausschreibung zur Gestaltung dar. Diese wird voraussichtlich ab Frühjahr 2013 laufen. Vorher müssen noch 4 Punkte geklärt werden:
  1. Die Lage, Größe und überhaupt die Existenz eines "Verkaufsgebäudes" muss geklärt werden (Anmerkungen dazu s. unten).
  2. Die Durchwegung durch die ehem. FHTW muss geklärt werden.
  3. Ein zusätzliches technisches Gebäude, das von der Bahn gefordert wurde muss geklärt werden (Trafo).
  4. Die Streckenführung der Tram 21 muss geklärt sein.
Anmerkungen zum "Verkaufsgebäude": Der Wunsch wurde bei dem Workshop erstmals genannt. Es sollt auf der Nordseite vor der Fußgängerbrücke gebaut werden. Das wurde allerdings von den beteiligten Bürgern klar abgelehnt. Nun kam die Bahn wieder mit diesem Wunsch. Der Senat und der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg lehnte dies ebenso wie die anwesenden Bürger ziemlich klar ab. Als dann die Bahn meinte, es wäre ja ihr Grundstück, wurde ihnen deutlich gemacht, dass das so nicht geht.
 
Workshop zur Gestaltung der Vorplätze

Durch das Planungsbüro Jahn, Mack & Partner wurde die Bürgerbeteiligung zur Gestaltung der Vorplätze organisiert. Informationen dazu findet man im Internet bei SenStadt. Bei den Runden Tisch Ostkreuz wurde das Konzept der Beteiligung vorgestellt. es ist hier nachzulesen

Der Umbau des Bahnhofs Ostkreuz wird 2016 abgeschlossen, gleichzeitig sollen die Vorplätze in den vier angrenzenden Stadtquartieren fertig werden. Hierzu wird die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt 2013 einen Realisierungswettbewerb ausloben.

Der Workshop wurde am 14.11.2012 durchgeführt, damit  Bürger und Anwohner ihre Anforderungen einbringen können.  Die Ergebnisse werden Teil der Grundlagen für den Wettbewerb. 

Der Workshop wurde lebhaft besucht, es kamen ca. 100 interessierte Bürger. Für diejenigen, die nicht kommen konnten, sich aber dennoch einbringen wollen, hat der Senat die oben aufgeführte Internetseite eingerichtet.

Auf der Webseite der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt unter der Adresse    www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/projekte/vorplaetze_ostkreuz/  werden vom 01.11. - 23.11.2012 Unterlagen bereitgestellt.

 

Lärm im geplanten Neubaugebiet

bei einer der letzten Sitzungen des Ausschusses für ökologische Stadtentwicklung in Lichtenberg am 01.November wurde über das Thema Lärm im Baugebiet VII-4 (An der Mole) diskutiert. Als Basis dienten  unsere Akustik-Forderungen der Initiativen rund ums Ostkreuz. 

Bie Bezirksverwaltung holte einen Gutachter dazu, der aus einem Schalltechnischen Gutachten berichtete. Die grafische Darstellungen können Sie hier einsehen. Zusammenfassend kann man sagen, dass unsere Befürchtungen großenteils zutreffen. Durch die Zugänge zur Erschließungsstraße wird das gesamte Gebiet so beschallt, dass an den Fassaden Dämmschutz-Maßnahmen vorgenommen werden müssen. Darüber hinaus ist es bei vielen Wohnungen (auch in der zweiten Reihe) notwendig, lärmmindernde Maßnahmen zu ergreifen, wie u.a. Zwangsbelüftungen in Schlafzimmern, um bei geschlossenen Fenstern Frischluft zuzuführen.

In einer lebhaften Diskussion wurde der Verwaltung vorgehalten, hier weit hinter den heutigen Möglichkeiten zurück zu bleiben. Dabei hätte man die Möglichkeit, mit einer zukunkftsweisenden Bebauung ein Gebiet zu entwickeln, das über die Grenzen Berlins hinaus Modell-Charakter hätte.

 

Die Initiativen Rund ums Ostkreuz hatten folgende Akustik-Forderungen aufgestellt:

  1. Die Durchfahrten von den Straßen (Hauptstraße, Kynaststraße) in das Baugebiet sollten entfallen oder zumindestens so klein wie möglich ausfallen.
  2. Hinter den Durchfahrten sollten schallbrechende Elemente vorgesehen werden (Mauern, versetzte Bebauung, Grashügel, etc).
  3. Parallele Wände sollten vermieden werden, um Schallverstärkungen zu unterbinden (stehende Wellen).
  4. Die Oberflächen der Außenwände sollten gebrochen oder rau gestaltet oder bepflanzt werden.
  5. Das Biotop am Paul-und-Paula-Ufer sollte beiderseits des Weges erhalten bleiben, um den Vögeln genug Raum zu bieten. Sonst sind die Nachtigallen weg. Eventuell kann der Weg über die Parkfläche führen.

Die Verwaltung war von den Forderungen nicht angetan, da man schon seit 1994 an dem B-Plan arbeitetund keine weitere Verzögerung möchte. Man arbeitet anscheinend lieber unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Ohne die o.g. Forderungen hätte noch nicht einmal der Ausschuss von den Lärmauswirkungen und dem Gutachten etwas erfahren!

Auf der Sitzung des Ausschusses am 06. Dezember wird ein Entwurf vorgestellt, der entgegen dem bisherigen B-Plan eher der Architektur des 21. Jahrhunderts entspricht.

 

Entwicklungsgebiet „An der Mole“

 

Veranstaltung "An der Mole" durch den Bezirk Lichtenberg

Hierzu haben wir bereits mehrfach berichtet. Über den aktuellen Stand der Entwicklungen und Planungen wurde auf einer Bürgerversammlung am Montag, den 16.01.2012 um 19.00 Uhr in dem Oberstufenzentrum OSZ, Marktstraße 2-3. 

Hier konnten sich alle interessierten Bürger die Ergebnisse des bezirklichen Architekten-Wettbewerbes ansehen und ihre Gedanken einbringen. Näheres auch unter www.ostkreuz.eu.

Die Abstimmungsbögen wurden mittlerweile ausgewertet. Sie können hier eingesehen werden.

Als Reaktion auf den Erfolg der Bürgerversammlung rief der Bezirk ebenfalls zu einer öffentlichen Veranstaltung auf. Am 28.Februar 2012 fanden sich in der Aula im Oberstufenzentrum in der Marktstraße etwa 77 Besucher ein, also etwa ein Drittel dessen, was zur Bürgerversammlung der Inititiativer rund ums Ostkreuz am 16.01.2012 mobilisiert wurde.

Bei der sehr schlich geführten Diskussion wurde die Planung in vielen Punkten kritisiert.

Einen Bericht über die Veranstaltung finden Sie hier.

Den bisherigen Plaungsstand des Bebauungsplan wurde aus der offiziellen Seite des Bezirks Lichtenberg herausgenommen. Wir können daher auch nicht auf ihn verweisen. Das Verfahren der Beteiligung der verschieden Ämter soll voraussichtlich bis zum Herbst 2012 laufen. Der Kiezbeirat ist in der Diskussion mit dem Bezirksbaustadtrat, um auszuloten, wieviel von den Forderungen der Bürgerversammlung in den B-Plan einfließen können.

Der Bezirksbaustadtrat hat zugesagt, parallel zu der Offenlegung des B-Plans eine öffentliche Veranstaltung zu organisieren, auf der über die Planungen informiert wird. Wir werden diese Veranstaltung auch bei uns ankündigen. 

Neue Kita an der Hauptstraße

Wie wir aus dem Bezirksamt anlässlich einer Abgeordneten-Anfrage erfahren, geht es mit der geplanten Kita an der Hauptstraße vorran. In der Auskunft des Bezirksamtes heißt es: "Das Bezirksamt führte im August 2011 ein Interessenbekundungsverfahren zur Errichtung und zum Betrieb einer Kindertagesstätte mit 100 Plätzen in der Hauptstraße 4 durch. Im Anschluss an dieses Vorverfahren, in dem 7 Bewerber ihr Interesse bekundeten, wird das Auswahlverfahren im Februar/März 2012 durchgeführt. Am 18.01.2012 wurden die erforderlichen Verfahrensunterlagen den Bewerbern übergeben. Anfang April soll der zukünftige Bauherr und Betreiber dieser Kita feststehen. Angestrebt wird die Realisierung dieses Vorhabens bis Ende 2013."

Die Auswahl des Trägers hat mittlerweile stattgefunden. Ein Baubeginn ist aber noch nicht abzusehen. Diskussionen mit dem ausgewählten Träger führten zu Verzögerungen. Mittlerweile hofft man, dass die Kita 2014 öffnen kann.

 
 

 

Top
Kiezbeirat Rummelsburg | info@rubu.de