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Informationen zum Runden Tisch "Rummelsburger See" finden Sie unter Natur.

Mai 2017

Der Kiezbeirat hat sich im April an den Verkehrsausschuss und den Stadtrat gewendet, um einige Verkehrsproblem im Wohngebiet Rummelsbuger Bucht anzusprechen:

 

  1. Durchgangsverkehr "An der Bucht"
  2. Schlichtallee
  3. Fahrradbügel S-Bahnhof Rummelsburg
  4. Paul-und-Paula-Uferweg

Die Ergebnisse finden Sie hier.

 

 

April 2017

Gestaltung der Promenade zwischen Rummelsburger See und S-Bahnhof Ostkreuz

Der Bereich zwischen Ostkreuz und Rummelsburger Bucht unterliegt derzeit umfangreichen stadtgestalterischen Veränderungen. Das Ostkreuz wird gegenwärtig funktional sowie gestalterisch umfangreich umgebaut und an die verkehrlichen Erfordernisse angepasst. Die Rummelsburger Bucht ist durch eine unzugängliche Brachfläche geprägt, deren Bebauung noch nicht realisiert ist. Die Promenade „An der Mole“ soll diese Barrierewirkung zwischen Ostkreuz und Rummelsburger Bucht auflösen und in diesem Sinne zu einem wichtigen stadträumlichen Mosaikstein gestaltet werden.

Die im Bebauungsplan XVII-4 vorgesehene Promenade bildet direkt am Bahnhof Ostkreuz das Eingangstor zum attraktiven Gebiet „An der Mole“. Die Promenade wird künftig flankiert von dem sogenannten Wasserhaus und dem Wasserpark auf der einen sowie einer Bebauung mit vielfältigen Nutzungen (Büros, kleine Läden, Cafés) auf der anderen Seite.

Mit Hilfe von drei Gutachterteams aus Landschaftsarchitekten und Verkehrsplanern werden unterschiedliche Denk- und Entwurfsansätze zur Schaffung einer attraktiven Promenade mit hoher Aufenthaltsqualität erarbeitet. Zwei öffentliche Veranstaltungen reflektieren diese Ideen und Konzepte und reichern durch ihren Input den Erörterungs- und Arbeitsprozess an. Parallel wird sich ein Fachgremium mit den Arbeiten der drei Büros beschäftigen und die Thematik aus ihrem Blickwinkel ebenfalls beleuchten. Durch das kooperative Zusammenspiel aller Beteiligten steht am Ende dieses Planungs- und Erörterungsprozesses eine Empfehlung. Dieses „Logbuch“ ist der Handlungsrahmen für die weitere Planung zur Gestaltung der Promenade „An der Mole“ und Grundlage einer späteren baulichen Realisierung.

 

Datum: 04. Mai 2017, 19:00 – 22:00 Uhr

Ort: Jugendherberge am Ostkreuz, Aula, Marktstraße 9, 10317 Berlin

Die Veranstaltung findet im Auftrag des Bezirks Lichtenberg statt.
 
Weiter Informationen sind im Internet zu finden unter: http://promenade-ostkreuz.de/startseite/

 

 

7.10.2016: Antworten der Bürgermeisterin zu Fragen aus dem Kiez

Anlässlich einer Tour durch den Bezirk stellte der Kiezbeirat der Bürgerin einige Fragen zu aktuellen Problemen aus dem Kiez. Einige davon wurden später schriftlich beantwortet. Hier sind die Antworten:

 

Fußgänger Überweg Hauptstraße – S-Bahnhof Rummelsburg und Straßenbahn.

Wird viel von Schulkindern genutzt, Verkehr ist nicht beruhigt.

Die Thematik wurde schon mehrfach von der Verkehrslenkung Berlin überprüft. Der Übergang könnte nach deren Ansicht nur durch eine Ampel sicherer gemacht werden. Dies ist aber nicht möglich, da die in unmittelbarer Nachbarschaft vorhandene Ampel aufgrund der Straßenbahn und Busse und einer möglichst langen Grünphase für Fußgänger bereits einer komplizierten Schaltung unterliegt. Eine weitere Ampel würde diese Schaltung und den damit verbundenen Vorteile für ÖPNV und Fußgänger verunmöglichen. Auch ist die jetzige Schaltung bereits am Rande der Kapazität, was die regelmäßigen Rückstaus in dem Bereich unterstreichen.
Ein Zebrastreifen ist bei dieser Kombination aus zwei zweistreifigen Fahrbahnen und den dazwischenliegenden Straßenbahngleisen aus Gründen der Verkehrssicherheit nicht möglich. Die Verkehrslenkung Berlin hat auch deutlich gemacht, dass ihre Einschätzung abschließend ist.

 

Schulstandort:

Wie ist der Status? Ist das Gutachten zur Hauptstraße öffentlich zugänglich? Sind alle Probleme ausgeräumt, auch der Denkmalschutz?
Aktuell läuft gerade eine durch den Fachbereich Stadtplanung in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie. Der Auftragnehmer ist das Architekturbüro Weltring Architekten. In der Studie wird geprüft, ob die vorgesehenen Grundstücke und Gebäude an der Hauptstraße 8 für eine 3-zügige Grundschulnutzung geeignet sind.
Das bisherige Zwischenergebnis lautet: „Im Prinzip ja“. Flächenmäßig reichen die Grundstücke, die denkmalgeschützten Bauten plus ein möglicher Ergänzungsbau aus, um die Schulnutzung dort unterzubringen. Abstimmungen dazu finden mit der Denkmalschutzbehörde noch statt. Ein abgestimmtes „einsehbares“ Gutachten gibt es daher noch nicht, da es derzeit noch in Bearbeitung ist.

 

Reinigung Ruschegraben:

Uns ist noch kein Konzept bekannt. Die Berliner Wasserbetriebe haben unsere Anfragen noch nicht beantwortet.

 

Sportplatz Georg-Löwenstein-Str.:

Die Sportfelder und Reinigungsanlage für den Ruschegraben und Turnhalle: der Platz reicht nicht.
Das Grundstück weist eine Fläche von ca. 11.000 m² aus. Dem Schul- und Sportamt, in dessen Fachvermögen sich dieses Grundstück befindet, liegt bis heute keine offizielle Mitteilung vor, wie viele Quadratmeter die Wasserbetriebe für die Reinigungsanlage benötigen. Gerüchteweise wird davon gesprochen, dass eine Fläche von ca. 3.000 m² für das Schul- und Sportamt verbleibt, um eine Sporthalle und evtl. auch noch ein Kleinspielfeld zu errichten.
Nach ersten Berechnungen des Stadtentwicklungsamtes wird die Fläche an der Georg-Löwenstein-Straße für die notwendigen Sportflächen der Schule und die Retentionsfläche ausreichen. Ein Entwurf wurde der oberen Wasserbehörde, SenStadtUm Abt. VII, vorgelegt. Eine Antwort liegt dem Stadtplanungsamt noch nicht vor.

Meine Anmerkungen dazu:

  • Der Erhalt der Kleinspielfelder ist uns zugesichert worden!
  • Es ist befremdlich, wenn jetzt „gerüchteweise davon gesprochen“ wird.
  • Gemäß der Veröffentlichung des zuständigen B-Plans des Bezirksamts (http://www.bebauungsplan-berlin-campus.de) werden für die Sportfelder zwischen 3.500 und 4.500 m² benötigt.
  • Nach einem Gutachten werden allein für die Reinigung des Trockenwetterabflusses ca. 10.000 m² benötigt.
  • Es ist fraglich, ob die Sportfelder dann auch öffentlich zugänglich sein werden.

Hans Pagel 07.10.2016

  
 
13.4.2016: Stadtteilkonferenz Rummelsburg / Karlshorst

Der Bezirk veranstaltet 5 Stadtteilkonferenzen.
Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro (SPD) sagt: „Die Stadtteilkonferenzen sind ein bewährtes, interaktives Instrument zum Dialog zwischen Bürgerschaft, Bezirkspolitik und Verwaltung. Interessieren Sie sich für die Entwicklung Ihres Stadtteils? Haben Sie Fragen oder Anregungen an das Bezirksamt? Wir freuen uns auf das Gespräch mit Ihnen und heißen Sie gemeinsam mit den freien Trägern der Stadtteilkoordination bereits heute ganz herzlich willkommen!“
s. auch: https://www.berlin.de/ba-lichtenberg/auf-einen-blick/buergerservice/gemeinwesen/artikel.326085.php

und https://www.berlin.de/ba-lichtenberg/auf-einen-blick/buergerservice/gemeinwesen/artikel.326097.php

Die Sitzung turnunsmäßig geplante Sitzung des Kiezbeirats vom 13.4.2016 wird wegen der Stadtteilkonferenz auf den 6.4.2016 vorgezogen.


08.März 2016: Kinder und Jugendbeteiligung Wasserpark
Die angekündigte Veranstaltung fand am 8. März statt. Anfangs fanden sich erst wenige Kinder ein. Das Gelände, auf dem der Wasserpark entstehen soll, wurde besichtigt, und abgeschritten. Die Kinder sollten später schätzen, welchen Umfang der mittlere Teil des Spielplatzes hat. Dann wurden Blumen gepflanzt. Hoffentlich bleiben sie noch eine Weile erhalten und verleihen dem ehemaligen Fussballplatz eine farbige Note.
Im Palazzo-Zelt, das nun abgebaut wird, fand dann die Beteiligung statt. Die Gäste wurden mit Kuchen und Getränken bewirtet. Eine Geschichtenerzählerin trug zwei Märchen vor, die beide passenderweise mit Wasser zu tun hatten.
Dann ging es an die Gestaltung. Mittlerweile kamen immer mehr Kinder. Sie waren schwer zu zähler, aber es werden wohl 25 bis 30 gewesen sein. Sie waren alle emsig dabei und bastelten mit den Materialien, was sie sich wünschten. Am Ende wurden alle Resultate von den Kinder vorgestellt. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen und gaben den Planern wichtige Hinweise.

Die Landschaftsplaner des Büros Hager und Partner haben hier ein schönes Fest für die Kinder gestaltet. Ihnen gebührt Dank für die Offenheit, mit der die Anwohner nicht nur informiert werden, sondern in die Planung mit einbezogen werden.

Die Dokumentation der Veranstaltung finden Sie hier.

 

23. Februar 2016: Kinder und Jugendbeteiligung Wasserpark
Für den geplanten Wasserpark am Nordufer des Rummelsburger Sees gibt es eine Kinder- und Jugendbeteiligung.

Dazu schreiben die einladenen Planerinnern und Planer:

Sehr geehrte Damen und Herren,

Es wird einen neuen Park an der Rummelsburger Bucht geben!

Der sogenannte Wasserpark liegt im Bebauungsgebiet Quartier an der Mole und soll bereits ab 2017 realisiert werden. 

Zur Bürgerbeteiligung gab es im Herbst 2015 bereits zwei Termine. Jetzt sind speziell die Kinder und Jugendlichen gefragt.

Dazu gibt es am Dienstag, den 08. März 2016 um 15 Uhr eine Veranstaltung.

Wir bitten Sie sehr herzlich, diesen Termin unter Ihren Kindern und Jugendlichen zu verteilen. Gerne können Sie dazu unseren Flyer verwenden.

Um besser planen zu können, bitten wir um eine Anmeldung bis zum 02. März 2016.

Herzlich willkommen sind Kinder und Jugendliche ab etwa 7 Jahren. Wir treffen uns auf dem ehemaligen Sportplatz hinter dem Palazzo-Zelt an der Ecke Hauptstraße /  Kynaststraße 25.

Dort wird es eine kleine Begehung und ein Ausprobieren der zukünftigen Spielflächen im Park geben.

Ab 16 Uhr wird es im Zelt, nach einer kleinen Einstimmung auf das Gesamtprojekt und das Thema "Wasser", einen kreativen Workshop zu den Spiel- und Sportflächen im Park geben mit anschließender Präsentation um ca. 17.30 Uhr.

Für Begleitpersonen ist ausreichend Platz! Wir freuen uns auf eine zahlreiche Beteiligung.

Der geplante Wasserpark wird ca. 6000 m² groß. Er liegt zwischen Paul und Paula Ufer, einer geplanten Promenade und neuen Gebäuden an der Kynaststraße.

Wenn Sie Fragen zum Projekt oder zu dem Beteiligungstermin haben, können Sie mich gerne anrufen.

Am besten erreichen Sie mich vormittags von 9-13 Uhr unter der Telefonnummer: 78 95 280 11

 

Mit freundlichen Grüßen,

Anna Buchwald

Dipl.-Ing.Landschaftsarchitektur

T +49 30 7895280-11

buchwald@hager-ag.de

 

 
19. Februar 2016: Bauen in Rummelsburg
Der Kiezbeirat organisierte eine Informationsveranstaltung zu aktuelle Projekten an der Rummelburger Bucht und Umgebung.  Es war eine sehr lebhafte und interessante Veranstaltung. Mit fast 120 Besucher war der Saal im Nachbarschaftszentrum eigentlich überfüllt. Die Menschen müssen im Flur und in dem oberen Raum stehen, so groß war der Andrang. Begrüßung und Vorstellung der Projekte, die an der Rummelsburger Bucht anstehen, erfolgte durch Jürgen Laue, Kiezbeirat Rummelsburg. Folgende Bau-Projekte wurden präsentiert:
  1. Hauptstraße/Schlichtallee
    Die Präsentation des Projekts erfolgte durch Frau Schamach (Architektin) und Herrn Wadle (HoWoGe).
    Es werden dort unter Einbeziehung der Bestandsbauten 313 Wohneinheiten geschaffen. Auf den Bestandsbauen wird ein Staffelgeschoss zusätzlich gebaut. Die Neubauten haben 4 Geschosse plus ein Staffelgeschoss. Die neuen Gebäude verbinden die vorhandenen durch eine geschlossen Randbebauung entlang der Hauptstraße, der Schlichtallee und des Bahndamms. Dadurch werden in den entstehenden Innenhöfe ruhige Wohnbereiche möglich.
    Es werden nur 2 Zufahrten geschaffen: An der Hauptstraße Nr. 51 und an der Schlichtallee, vor dem Bahndamm. Dort befinden sich auch die Zufahrten für die Feuerwehr. Es bleibt abzuwarten, wie die Verkehrssituation sich durch ein- und ausfahrende PKWs entwickelt.
    Die Randbebauung wird durch die niedrigeren Bestandsbauten, welche etwas zurückspringen, zur Hauptstraße hin gegliedert und dadurch aufgelockert.
    In den Innenhöfen soll das Grün dominieren. Spielplätze werden gemäß der Bauordnung geschaffen. Für PKWs werden im Innenbereich 136 Stellplätze geschaffen. Zusätzlich entstehen über 600 Fahrradstellplätze. In der Diskussion wurde bezweifelt, ob dies ausreichend ist.
    Die 313 Wohneinheiten, 111 davon in den Bestandsbauten, gliedern sich auf in: 1- und 2-Zimmerwohnungen (47%), 3-Zimmerwohnungen (28%), 4-Zimmerwohnungen (13%) und Wohnungen mit 5 und mehr Zimmern (12%). 157 Wohnungen werden gefördert und zu Mieten ab 6,50€ pro m2 angeboten. Die restlichen 156 Wohnungen sind frei finanziert und sind für Mieten zwischen 7,50 und 11 € kalkuliert. Insgesamt entstehen 19.800 m2 Wohnfläche.
    Die Fertigstellung der ersten Riegel (Hauptstraße 51 und 53) ist für Ende 2016 geplant. Die übrigen Wohnungen sollen bis Ende 2017 fertig gestellt werden.
    Es wurde die Frage nach nötigen Schulplätzen gestellt, da die nahegelegene Schule schon 2017 überbelegt sein wird. Seitens der Planer und Bauträger wurde darauf hingewiesen, dass die Baugesellschaften dafür nicht zuständig sind; hier verweisen sie auf die Planungen des Bezirks. Gewerbe (auch Einzelhandel, Apotheken usw.) kann in dem Baugebiet nicht entstehen, da es sich um ein reines Wohngebiet handelt.
    Die Vermietungen erfolgen ab 6 Monate vor der Fertigstellung. Interessenten können sich über http://www.howoge.de registrieren lassen.
  2. Jugendherberge Ostkreuz
    Herr Scheuring vom Jugendherbergswerk Ostkreuz stellte das Projekt vor. Es werden im dem Gebäude der ehemaligen HTW an der Marktstraße 125 Zimmer mit 446 Betten, einschließlich Mehrbettzimmern, erstellt. Alle sind behindertengerecht und mit Bad/Dusche ausgestattet. Es wird 16 Tagungs- und Seminarräume (zwischen 30 und 220 m2) und einen Bistrobereich geben. Zum Bahnhof Ostkreuz wird ein direkter Zugang geschaffen, der allerdings erst 2017 geöffnet wird, da dann die Baustelle voraussichtlich fertig ist.
    Die Zielgruppe der Jugendherberge sind Schulklassen, Sportvereine und Gruppen. Nur 5% Individualreisende sind geplant. Außerdem sind kulturelle und sozialpädagogische Programme geplant. Mit dem ebenfalls auf dem Gelände ansässigen Theater Strahl gibt es einen Zusammenarbeit. Das Theater belegt die beiden Turnhallen für seine Vorstellungen. Für Schulen und Vereine stehen diese nicht zur Verfügung, solange das Theater diese belegt.
    Die Anfahrt für Busse ist kein Problem; auf dem Gelände sind Stellplätze für 6 Busse und 20 PKWs vorgesehen. Darüber hinaus wird mit dem Victoria-Center über weitere Parkplätze verhandelt.
    Mitte Juni 2016 ist ein Tag der Offenen Tür geplant. Die Eröffnung findet am 24. Juni statt.
    Informationen, Bilder und Reservierungen sind übers Internet möglich:
    http://www.jugendherbergeberlinostkreuz.de.
  3. Wasserpark
    Im Bereich der Bauplans Ostkreuz (ehem. An der Mole) entsteht am Wasserhaus ein Wasserpark. Das Wasserhaus war nicht Gegenstand dieser Veranstaltung. Es wurde dafür auf die Vorstellung des B-Plans am 22.2.2016 hingewiesen.
    Frau Buchwald von der Fa. Hager und Partner stellte die bisherige Planung für den Park vor. Es handelt sich um einen öffentlichen Park, dessen Erstellung und Pflege von dem Investor des Wasserhauses (Benjamin Kahn, CWI) finanziert wird. Der Wasserpark setzt die Themen des Wasserhauses fort. Dabei geht es auch um den Kreislauf des Wassers, die Reinhaltung und Nutzung usw. Der Park ist öffentlich. Nur ein kleiner Teil, in dem sich auch Fische befinden, wird nachts abgeschlossen. Das Grundstück des Wasserparks erstreckt sich bis zum Paul-und-Paula-Weg. Der Investor ist aber ggf. bereit, sich auch für die dahinter liegenden Flächen finanziell und gestalterisch zu engagieren.
    Es wurde angekündigt, dass am 8. März ab 15:00 Uhr im Rahmen eines Festes eine Kinder- und Jugendbeteiligung am und im Palazzo-Zelt stattfinden wird.
    Auch bei diesem Projekt wurde gefragt, ob dies nicht besser ein Schulstandort sei. Es ist nicht klar, ob der B-Plan dies ermöglicht. Auch hier wurde auf die Veranstaltung am 22.2. hingewiesen.
    In der Diskussion wurde nach der Anzahl der geplanten Besucher gefragt. Es wird mit ca. 500.000 Besucher pro Jahr gerechnet. Dies entspricht der Größenordnung vom Naturkundemuseums und vom Botanischen Garten. Das Verkehrskonzept und die damit zusammenhängenden Probleme sollten auf der schon vielfach erwähnten Veranstaltung am 22.2. ausführlich diskutiert werden (s. http://www.bebauungsplan-ostkreuz.de/aktuelles/ ).
  4. Restaurantschiff Godewind
    Herr Kaiser vom Hauptstadtfloss berichtete über dieses Projekt. Seit 2014 liegt das Schiff nun schon im Bereich der Märkischen Bunkergesellschaft am Eingang zu Rummelsburger See. Die Nachfrage nach solch einer Gastronomie ist vorhanden. Die Gründe, gerade hier dies zu platzieren sind die City-nahe Lage, die Struktur der Anwohnerschaft, der relative Mangel an Gastronomieangeboten und die vielen Besucher, die den Spazierweg nutzen.
    Das Schiff wurde 2005 für den Film Störtebecker in Litauen gebaut. Es ist 28 m lang und 7 m breit und wiegt 50 Tonnen. Die Eröffnung ist für diesen Sommer geplant. Für den allgemeinen Restaurant-Betrieb ist Öffnung ab 16:00 Uhr. Vorher dient es als Kantine für die Beschäftigten auf dem Betriebsgelände.
    Musik wird nur als leise Hintergrund-Musik und ab 20:00 Uhr nur unter Deck gespielt. Als Parkplätze sollen die Stellplätze entlang der Gustav-Holzmann-Straße genutzt werden. Darüber hinaus werden auf dem Gelände der Märkischen Bunker GmbH Parkplätze geschaffen.
    Bei der Diskussion wurde nach der Stabilität des Schiffen gefragt. Es wird noch ein zusätzlicher Ponton angeschweißt. Barrierefrei wird das Schiff nicht sein. Für die Sicherstellung der Fluchtwege wird zusätzlich ein Rettungs-Boot zur Verfügung stehen.
  5. Interkulturelles Haus
    Herr Heinisch von der SozDia Stiftung berichtete über sie Häuser Hauptstraße 22, die von der Stiftung betrieben und betreut werden. Im Interkulturelle Haus sind 19 unbegleitete jugendliche Flüchtlinge untergebracht. Das Haus ist seit Dezember belegt. Die Bewohner besuchen erst teilweise sog. Willkommensklassen. Diese wurden ihnen aber z.T. in Reinickendorf oder Spandau zugewiesen.
    Eine Zusammenarbeit zur Integration ist erwünscht. Hier wird auf die Internet-Plattform zu Kommunikation im Kiez (nebenan.de) hingewiesen, mit der die Aktivitäten gebündelt werden sollten. Ein Tag der Offenen Tür ist für den 7. März geplant.
    Im weiteren Haus auf dem Grundstück sind Kinder mit Eltern untergebracht, die auf Grund von Problemen eine Betreuung brauchen. Diese erfolgt rund um die Uhr.
  
  
8. Februar 2016: Planungen zum Spielpaltz "Welle"
Am 8. Februar fand in der Erlöserkirche in der Nöldner Straße eine Informationsveranstaltung zu den Planungen zum Umbau des Spielplatzes "Welle" an der Kita Hoppetosse statt. Bis die offizielle Inforamtion des Bezirksamtes veröffentlicht wird, wird hier ein kurzer und unverbindlicher Bericht zur Verfügung gestellt:

Planung: Büro Steffi-Regina Betz

Zielgruppe: Kinder 3 bis 12 Jahre

 

Drei Spiel-Inseln sind geplant:

1 - Spielbereich mit Kletterturm, Rutschen usw.

2 - Buddelbereich mit Überdachung

3 - Schaukelbereich

Dazwischen Kommunikationsbereiche mit Bänken, stilisierten Wasserläufen (ohne Wasser, auch entlang der Büsche im Südwesten). Im Nordbereich entlang des Radweges ist eine Einfriedung mit 3 Türen vorgesehen. Dort sind Sitzbereiche und Fahrradständer vorgesehen. Südlich, entlang der Emma-Ihrer-Straße ist bisher kein Zaum vorgesehen. In der Diskussion wurde dies aber als Wunsch vorgetragen, um Hunde vom Spielplatz fern zu halten.

Der Weg und die Büsche auf der Westseite werden mit einbezogen. Die Wellen werden im Planungsbereich eingeebnet.

Für die Spielgeräte werden Ausschreibungen gemacht und Ideen von den anbietenden Firmen erwartet. Eine Beteiligung der Kita und Schulklassen hat stattgefunden. Kinder haben auch eine Seilbahn gewünscht. Ob dies möglich ist, werden die weiteren Planungen zeigen. 

Die Bäume auf dem Gebiet zeigen deutliche Wachstumsdefizite und werden daher z.T. durch neue Pflanzungen ersetzt. Bodenproben sind nötig, um die Probleme der jetzigen Pflanzen zu klären. 

Ein Budget von 250.000 € ist vorgesehen.

Baubeginn ist für Mai 2016 geplant; Fertigstellung bis Ende 2016.

Angeben ohne Gewähr. 

Rückfragen bitte direkt beim Bezirksamt, Stadtplanung.

9.2. 2016 Hans Pagel

Die Präsentation des Büros für Garten- und Landschaftsplanung Steffi-Regina Betz finden Sie hier.

 
Februar 2016 Informationen zum Bauen im Kiez
in diesem Monat finden zum Thema Bebauung zwei wichtige Informationsveranstaltungen statt:
Der Kiezbeirat plant eine Informationsveranstaltung zu diversen Projekten im Kiez. U.a.
► zu den ca. 300 Wohneinheiten, die Hauptstraße Ecke Schlichtallee erstellt werden,
► zur Jugendherberge, die in der Marktstraße Mitte dieses Jahre eröffnet werden soll,
► zum Restaurantschiff Godewind
► zum Interkulturellen Haus, in dem jugendliche Flüchtlinge untergebracht werden,
► und eventuell auch zu den Spreestudios bei der Alten Badeanstalt
Die Veranstaltung findet statt:
am 19. Februar, 19:00 Uhr
im Nachbarschaftszentrum Altes Lazarett, Erich-Müller-Str. 9
 
Darüber hinaus soll der Bebauungsplan XVII-4, Ostkreuz, ehem. Titel An der Mole, ab dem 8.2. bis 11.3. d.J. öffentlich ausgelegt werden. Dazu plant das Bezirksamt eine Veranstaltung, bei der die Investoren auch ihre Planungen vorstellen sollen. Dazu wird auch das Wasserhaus gehören, zu dem uns schon viele Fragen erreicht haben. Diese Veranstaltung ist geplant am
 
Februar 2015
BA Beschuss zur Sportfläche
Das Bezirksamt hat einen Beschluss gefasst, um den B-Plan XVII-9-1 zu ändern. Diesen Beschluss können Sie hier nachlesen. Hintergrund ist, dass damit der B-Plan XVII-4 (Am Ostkreuz, ehem. An der Mole) gesichert werden soll. Dieser scheitert nämlich daran, dass vergessen wurde, eine Fläche für die Reinigung des Ruschegrabens, der in diesem Gebiet in den Rummelsburger See mündet, vorzusehen. Also denkt man sich, dass man einfach das Sportfeld in Anspruch nehmen kann. Das wird am billigsten (für den Senat oder die Berliner Wasserbetriebe), da dies Grundstück in Senatsbesitz ist.
Die Bürgerinitiative hat sich dazu in der Sitzung des Ausschusses für Ökologische Stadtentwicklung deutlich zu Wort gemeldet: 

Der Sportplatz an der Georg-Löwenstein-Straße soll auf maximal 3.000 m2 reduziert werden. Wir haben hierzu unseren Standpunkt vorgetragen. Die angepeilten 3.000 m2 rei- chen nicht, um die beiden Sportfelder unterzubringen, da von den Pappeln, die Flachwurzler sind, ein Abstand eingehalten werden sollte, damit die Wurzeln nicht die Sportfläche zerstören. 

Die Bereich Lichtenberg Süd ist insgesamt bezüglich Sportfläche unterversorgt. Darüber hinaus ist an der Rummelsburger Bucht der Anteil der Kinder und Jugendlichen deutlich über dem Durchschnitt in Berlin und auch in Rummelsburg. Eine verantwortungs- volle Abwägung kann also nicht zu dem Ergebnis der Reduzierung der Fläche kommen. Außerdem ist bisher vollkommen unklar, wieviel Fläche die vorgesehene Reinigungsanla- ge für den Trockenwetterabfluss des Ruschegrabens benötigen würde. Und die vorzeitige Festlegung auf diese Fläche ist sehr unglücklich, da noch weitere Optionen in der Unter- suchung sind. Eine ausführliche Argumentation finden Sie hier. Der Bezirksstadtrat beschwichtigte, indem er hervorhob, dass man sich erst am Anfang des Prozesses befindet und eine Änderung des B-Plans ca. 2 Jahre dauern würde. 

 
Januar 2015
Gründung einer Bürgerinitiative
Zum Erhalt der Sportfläche an der Georg-Löwenstein-Straße und zur Reinigung des Ruschegrabens will sich eine Bürgerinitiative gründen. Das erste Treffen fand am 27. Januar 2015 im Nachbaschaftszentrum WIR (Altes Lazarett) in der Erich-Müller-Str. 9, um 20:30 Uhr, statt. Alle Anwohner und Interessenten sind dazu eingeladen.
 
Juni 2015
Am 3.6.2015 traf sich die BI. Dabei wurden mittelfristige Aktionen besprochen, die verhindern sollen, dass das Thema in Vergessenheit gerät.
 
September 2014
Öffentliche Sondersitzung der BVV-Ausschüsse Stadtentwicklung und Umwelt
Das heikle Thema Reinigung des Ruschegrabens wird in einer Sondersitzung der BVV-Ausschüsse behandelt. Nachdem der Kiezbeirat entsprechend Druck gemacht hat, kommt es endlich dazu, dass die Öffentlichkeit einbezogen wird. 
Die Veranstaltung findet statt:
am 30. September 19:00 Uhr
im Rathaus Lichtenberg, Raum 100,
     Möllendorfstr. 6
Wir hoffen auf zahlreiches Erscheinen. Die offizielle Einladung finden Sie hier.
Seit dem Wasserfest wurden Unterschriften im Kiez gesammtelt. Darin wird der Erhalt der öffentlichen Sportfläche und die gründliche Reinigung des Ruschegrabens gefordert.
 
Bis jetzt wurden ca. 900 Unterschriften gesammelt. 
Viele darunter durch Kindern und Jugendliche, die spontan mitmachen wollten und in der Schule oder beim Sport ihre Altersgenossen überzeugten. Dieses Engagement verdient unsere Anerkennung.
Die jungen Menschen machten hier ihe ersten Erfahrungen in direkter Demokatie. Hoffentlich werden sie nicht enttäuscht!

 

Außerdem wird der Kiezbeirat eine Stellungnahme vortragen. Diese finden Sie hier.

Kurze Zusammenfassung der Sitzung

Facit: Die Veranstaltung lief aus unserer Sicht gut, wir konnten unser Anliegen angemessen vorbringen, die ca. 900 Unterschriften übergeben werden und auch die Bürger kamen zu Wort. Aber es wurde nichts beschlossen oder zugesagt. Und wir müssen die Vorgänge weiter aufmerksam verfolgen.

Zu der Sitzung hatten die Ausschüsse für Ökologische Stadtplanung und Umwelt eingeladen. Anwesend waren auch Vertreter vom Senat, Wasserwirtschaft (Abt. VIII D), für Stadtplanung (Herr Schulgen, Abt. IV) und die Gutachter, die die Empfehlung für den Standort ermittelt haben.

Gleich am Anfang konnte unsere Stellungnahme vorgetragen werden. Darin wurde das Interesse der Anwohner an dem Erhalt der öffentlichen Spiel- und Sportfläche dargestellt und gleichzeitig die bisher geplante unzureichende Reinigung des Ruschegrabens kritisiert. Der komplette Text ist unter obigem Link zu finden.

Vom Bezirksstadtrat, Herrn Nünthel, und von Herrn Schulgen vom Senat wurde gesagt, dass es notwendig sei, den Bebauungsplan am Ostkreuz zügig zum Abschluss zu bringen, damit nun endlich gebaut werden könnte. Es besteht tatsächlich ein Zusammenhang zwischen dem B-Plan und der Sportgelände. Der B-Plan muss nämlich eine Fläche für eine Reinigungsanlage des Ruschegrabens rechtssicher ausweisen. Und dafür ist das Sportgelände vorgesehen. Es gehört dem Land Berlin und daneben ist die Reinigungsanlage für den anderen Marzahn-Hohenschönhauser-Grenzgraben (MHG) vorgesehen. Aber auch hier muss erst ein B-Plan geändert werden und die Fläche müsste umgewidmet werden. Sie ist nämlich als Sportfläche gewidmet und gegen Umwidmungen von Sportflächen gibt es in Berlin erhebliche Bedenken.

Seitens Bezirk, Senat und Gutachter wurde gesagt, dass man vielleicht nicht die gesamte Fläche benötigen würde. Und dass man bei einer Ersatzfläche für das Sportgelände schon Mittel bereitstellen würde. In der engagierten Diskussion betonten die Anwohner, dass sie sich mit einer vagen Zusage nicht zufrieden geben würden. Herr Petermann von den LINKEN stellte klar, dass er dem B-Plan am Ostkreuz nicht zustimmen könnte, solange keine andere Fläche oder eine ausreichend und ortsnahe Ersatzfläche gesichert zur Verfügung gestellt sei. Auch die Finanzierung müsse gesichert sein. Frau van der Wall von den GRÜNEN forderte u.a., dass auch Möglichkeiten der Reinigung im Verlauf des Ruschegrabens untersucht werden müssten. Vorher sei ein genauer Flächenbedarf nicht zu definieren. Und vorher könnte man den B-Plan auch nicht verabschieden. Die Bezirksverordneten der anderen Fraktionen äußerten sich leider nicht, so dass wir nicht wissen, wie sie zu dem Vorhaben stehen.

Vom technischen Standpunkt wäre für eine Reinigungsanlage die Bahnfläche an der Buchberger Straße besser geeignet, da sie doppelt so groß ist und direkt am Ruschegraben liegt. Verwundert mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass anscheinend nur die Gutachter versucht hatten, die Bahn zu fragen, ob sie das Grundstück freigeben würde. Das zeigt, dass von politischer Seite kein wirkliches Interesse an dieser Alternative besteht.

Herr Nünthel räumte ein, dass der Flächenbedarf für eine Reinigungsanlage erst genauer ermittelt und eine geeignete Ersatzfläche gefunden werden muss. 

Die Diskussion um die optimale Reinigung der Zuflüsse muss fortgesetzt werden. Es wurde allgemein als unzureichend angesehen, dass man bisher nur Maßnahmen für den Trockenwetter-Abfluss vorgesehen und das Regenwasser außen vor gelassen hat. Damit wird sich demnächst auch der Umweltausschuss beschäftigen.

Es ist notwendig, die Entwicklung weiter aufmerksam zu verfolgen. Wir werden das tun und die Öffentlichkeit unterrichten, da wir gesehen haben, dass dies von offizieller Seite nicht ausreichend erfolgt.

Wenn das offizielle Protokoll vorliegt, werden wir den Link dazu veröffentlichen. 

 
 

Rummelsburger Bucht - aktuelle Gewässeruntersuchungen und Entwicklungsperspektiven

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt lädt ein zu einer Informationsveranstaltung

am 27. August zwischen 18 und 20 Uhr in der Thaila Grundschule in Stralau. 

 

Ziel der Veranstaltung
Die Rummelsburger Bucht ist ein „spezieller Fall“ in der Berliner Gewässerlandschaft. Die über Jahrzehnte andauernde intensive industrielle Nutzung der angrenzenden Flächen spiegelt sich in der Schadstoffbelastung der Gewässersedimente wider. Der strömungsberuhigte ehemalige Altarm der Spree hat zudem die Ablagerung von Schadstoffen aus dem Oberlauf
begünstigt. Regenwassereinleitungen sowie Nährstoffeinträge aus der Spree beeinflussen die Gewässerqualität.
Aus den naturräumlichen Gegebenheiten, der Nutzungsgeschichte sowie den gegenwärtigen Randbedingungen ergibt sich eine spezifische Belastungssituation.
Gleichzeitig besteht durch die innerstädtische Lage in einem attraktiven, sich entwickelnden Wohnumfeld ein besonderes Interesse an der unbeeinträchtigten Nutzung des Gewässers und seines Umfeldes. Rund ein Jahrzehnt nach den ersten Teilsanierungsschritten sind wir dabei den aktuellen Zustand des Gewässers zu erfassen und zu prüfen, ob es unter den gegebenen Rahmenbedingungen Maßnahmen gibt, die zu einer nachhaltigen Verbesserung der Situation beitragen
können.
Mit der Veranstaltung möchten wir Sie über den aktuellen Kenntnisstand und die laufenden Untersuchungsprojekte
in und um die Rummelsburger Bucht informieren sowie einen Ausblick zur weiteren Vorgehensweise geben.

 

Program
18:00 Begrüßung
18:05 Überblick zum aktuellen Gewässerzustand der Rummelsburger Bucht Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und   Umwelt
18:30 RuBuS – Ein Forschungsprojekt zur Sedimentdynamik Freie Universität Berlin
18:55 Erprobung von Sanierungsverfahren im nordwestlichen Teilbereich Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
19:20 Weitere Planungen und Aktivitäten Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
19:45 Abschlussdiskussion
20:00 Ende der Veranstaltung

Die Vorträge finden Sie auf der Internet-Seite des Senats unter:

http://www.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/wasser/rummelsburger_see/index.shtml

 

 
Das 2. Rummelsburger Osterfeuer war ein großer Erfolg:
 

 
Paul-und-Paula-Uferweg
 
Die Bauarbeiten wurden wie angekündigt, fortgesetzt. Die Bauleiterin des Bezirks teilt uns dazu folgendes mit:
 
"Der Bau des Geh- und Radweges am Paul- und Paula- Ufer wird in 2014 zwischen Spuntwand und Zillepromenade fortgeführt. Wie auf dem aufgestellten Bauschild erkennbar, gabelt sich die Trasse in diesem Bereich in zwei Wegeführungen.
Auf Grund der exponierten Lage des vorhandenen Baumbestandes, Hanglage, und des oberflächennahen Wurzelwachstums der Pappeln kann bei einem Ausbau der Trasse die Verkehrssicherheit des Baumbestandes nicht mehr gewährleistet werden. Aus diesem Grund muss der Baumbestand im Hangbereich zwischen beiden Wegen entfernt werden. Ersatzpflanzungen nach Abschluss der Straßenbauarbeiten sind  im Umfeld eingeplant.
 
Die Arbeiten sind weitgehend abgeschlossen. Was noch fehlt sind die Ersatzpflanzungen (die sollten im Herbst vorgenommen werden) und ein Trennstrich auf dem neuen Weg, um den Fuss- und Radverkehr auseinander zu halten.

Januar 2014: Paddelboot-Verleih gesichert

Der Paddelboot-Verleih, der bis zum, letzten Jahr von Team Venture betrieben wurde, wird in diesem Jahr von "Ahoi Ostkreuz" weiter geführt. Team Venture musste aufgeben, da hier das Neubaugbiet "An der Mole" errichtet werden soll. Das Projekt stockt zwar zur Zeit, aber über das Grundstück wird im Frühjahr ein Teil des Uferweges gebaut.

Team Venture hat daher an diesem Standort aufgegeben und den Steg mit den Paddelbooten an Ahoi Ostkreuz abgegeben. Diese teilten uns mit, dass sie die Genehmigung vom Wasserschifffartsamt nun haben. Und der Bezirk hat signalisiert, dass von dieser Seite dann auch eine Genehmigung erfolgt.

Rummelsburger See als Landschaftsschutzgebiet?

Dazu haben die Grünen bei der BVV Lichtenberg einen Antrag gestellt. Eine Informationsveranstaltung dazu fand am 23.08.2013 um 18:30 Uhr in der Kita Waschbär statt. 

Neu Informationen dazu finden Sie auch auf unter Natur..

Das klingt hier wie ein Tatsache, die schon fest steht. Wir möchten dahinter einige Fragezeichen setzen:

  • Was dahinter steckt und ob alles dabei bedacht wurde kann man bei dem Termin erfragen.
  • Wurde beispielsweise berücksichtigt, dass der Rummelsburger See eine Bundeswasserstraße ist?
  • Wie verträgt sich das Ansinnen damit, dass der See immer noch stark kontaminiert ist und wohl auch noch lange Zeit bleiben wird?
  • Und was wird mit der Werft und Marina auf der Stralauer Seite. Und was ist mit dem Steg der Reederei Grimm und Lindecke. Und wurde der Bootsclub Rummelsburg dazu konsultiert?
  • Und die schöne Aussicht, wie auf dem Bild zu sehen ist, wird wohl nur noch wenige Jahre so bleiben. Nach den Plänen des Bezirks werden dort 7-stöckige Bauten entstehn, die dann den ganzen See umrahmen. Wie ist die Position der Grünen dazu?

27.08.2013: Nach der Veranstaltung: Diese Fragen und noch viele andere, die aus dem Zuhörerkreis kamen, konnten die Veranstalter nicht beantworten. Das zeigte, wie wenig der Antrag für die BVV durchdacht war. Die Fraktion der Grünen möchte jetzt erst einmal intern beraten, wie (und ob) sie den Antrag ändern möchte, um die aufgeworfenen Fragen zu berücksichtigen.

Klar wurde auch, dass weder der Kiezbeirat, noch NABU und Wasserschifffahrtsamt gefragt wurden. Man könne ja nicht mit jedem sprechen. Auch hatten die Antragsteller keine Ahnung von dem See- und Uferkonzept das von der Wasserbehörde des Senats mit den angrenzenden Bezirken festgelegt wurde. Ebenfalls schien der ökologische Zustand des Sees den Grünen nicht bekannt zu sein. Man hatte sich auch keine Gedanken darüber gemacht, ob der Uferbereich mit einbezogen werden sollte und wenn, wie weit.

Januar 2014: Die Grünen haben Ihren Antrag für die BVV mittlerweile völlig geändert. Zwar wird immer noch ein "Landschaftsschutzgebiet" gefordert. Aber die Probleme sollen alle an einem "Runden Tisch" erörtert werden. Dazu sollen alle Beiteiligten eingeladen werden. Damit kommen wir sie unserer Vorstellung von der Vorgehensweise schon sehr nahe. Wir werden uns an der Organisation der "Runden Tisches" aktiv beteiligen.

Wasserfest 2014

Auch 2013 findet das beliebte Wasserfest an der Rummelsburger Bucht statt. Am 23.08.2014 ist es soweit. Wie im vergangenen Jahr beschränken wir uns auf nur noch einen Tag, den Samstag. 

Der bisheige Platz steht in diesem Jahr nicht mehr zur Verfügung. An dieser Stell wird eine neue Kita entstehen. Daher wird das Fest hautsächlich auf der Prommenade stattfinden und etwas in Richtung Kita Hoppetosse rücken.

Aber die Highlights der vergangenen Jahre sind warscheinlich wieder dabei. Drachenbootrennen, Bouleturnier, große Kinderattraktionen, Musik und Unterhaltung, Abendgottesdienst und auch für das leibliche Wohl wird gesorgt. Wir hoffen, Sie vermerken diesen Termin schon jetzt in Ihrem Jahreskalender. Wir werden Sie rechtzeitig mit Flyern über den genauen Ablauf informieren. Also bis bald.

Die Vorberietungen starten jetzt schon. Verantwortllich ist wie im Vorjahr Esther Bludau (esther.blodau@sozdia.de) vom Organisationskomitee des Stadteilzentrums Ikarus. 

 

Pflanzaktion an der Vicki-Baum-Straße 

Nach der Wiederherstellung des historischen Zauns entlang der Hauptstraße und der Fertigstellung der letzten Häuserzeilen erlangt die Vicki-Baum-Straße eine neue Aufenthaltsqualität. Um diese zu fördern, wollen wir die Initiative einiger Anwohner unterstützen, entlang des historischen Zauns eine durchgehende Hecke zu pflanzen, die mehrere Vorteile bringen soll.

Konkret geplant ist ein zum Großteil immergrüner Mix aus Hainbuche, Feldahorn, Liguster, aber auch Wildrosen, Flieder und Beernbüsche usw. Diese Zusammenstellung aus überwiegend einheimischen Pflanzen ist mit dem NABU abgestimmt. 

Der Bezirk Lichtenberg unterstützt das Vorhaben durch Abtransport des Erdaushubs. Im Übrigen steht und fällt das Projekt aber mit der Unterstützung der Anwohner:

Zum einen durch Ihre Spendenbereitschaft, denn der Kauf der Pflanzen und das Einpflanzen müssen noch finanziert werden. Die Pflanzaktion sowie die geplanten regelmäßigen Führungen entlang des Grünstreifens mit Kindern und Jugendlichen mit Hilfe der örtlichen NABU-Gruppe lassen das Projekt als gemeinnützig laufen.

Ein Flyer dazu wird in den nächsten Tagen in unserem Gebiet verteilt.

Kontakt: Sebastian Storm - storm@rubu.de

Mai 2013: Inzwischen ist die Aktion schon weiter fortgeschritten: 

Rummelsburger verschönern ihren Kiez

Dank dem Engagement vieler Bewohner der Rummelsburger Bucht konnte entlang des historischen Zauns eine neue Hecke gepflanzt werden. Sie soll langfristig die Aufenthaltsqualität in der Vicki-Baum-Straße erhöhen, Feinstaub von der Hauptstraße binden helfen und eine gewisse Geräuschreduktion bewirken. Das Projekt wurde vom Ikarus Stadtteilzentrum getragen und vom NABU und Bezirk Lichtenberg unterstützt. Finanziert wurde die Aktion jedoch ausschließlich von den Anwohnern der Bucht, die auch die Patenschaft für die Hecke übernommen haben. Wir hoffen, dass auch die verbleibenden Abschnitte in der Vicki-Baum-Straße durch Patenschaften und Spenden nachziehen und die Hecke auch dort im Herbst realisiert werden kann.

Osterfeuer 2013 

Nach einigen Anlaufschwierigkeiten gelang es dieses Jahr dem Kiezbeirat, ein Osterfeuer zu organisieren. Bei dem Versuch, den Winter zu vertreiben, kamen über 100 Mitbürger aus Rummelsburg und Stralau. Auf Strohballen konnten Kinder und Müde Platz nehmen und das Feuer beobachten.

Auch die Freiwillige Feuerwehr Lichtenberg war anwesend. Sie überwachte das Feuer und löschte es sicher gegen 22:oo Uhr, so dass alle beruhigt nach Hause gehen konnten. 

Wir hoffen, dass wir dieses gelungene Ereignis in den folgenden Jahren zu einer lebendigen Tradition entwickeln können.

 

Herbstputz an der Rummelsburger Bucht auch 2013 

Für Samstag, den 9.11. wird der Kiezbeirat Rummelsburg wie jedes Jahr zu einer Putzaktion aufgerufen. Anwohner können sich schon vorsorglich den Termin in ihren Kalender eintragen. 

Ein Schwerpunkt sollte der zentrale Platz an der Rummelsburger Bucht, der Medaillonplatz, sein. Die Kastanien dort werden auch dieses Jahr schon alle Blätter abgeworfen haben, so dass wieder die Chance besteht, die lästige Miniermotte wirksam zu bekämpfen. Die letzte Aktion hat sich sehr positiv ausgewirkt. Noch im August waren deutlich weniger Schäden zu beobachten als in den Jahren davor!

Daneben wird es noch zwei weitere Aktionsbereiche geben: rund um die Kita wird gesäubert und Laub gesammelt und von der Wasserseite am Uferbereich säubert der NABU und der Bootsclub Rummelsburg (BCR) mit Booten Müll ein, der sich dort angesammelt hatte.

 

Die freundliche BSR stellt im Rahmen des Kehrenbürger-Programms Werkzeug zur Verfügung und holt am darauf folgenden Montag das Laub und den Müll ab.

Im Anschluss findet als „Belohnung“ ein geselliges Würste-Grillen statt, bei dem die fleißigen Helfer Gelegenheit haben, Erfahrungen und Ansichten auszutauschen. 

 

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Im folgenden ist der Inhalt der Rummelsburger Perspektiven Ausgabe Oktober 2012 wieder gegeben. Dort sind allerdings einige Artikel wegen des Platzmangels etwas gekürzt.

Neue Kita

Der Bau sowie der Betrieb einer dritten Kita wurde nach Ausschreibung durch den Bezirk Lichtenberg vergeben (Standort: zwischen "Norma" und Ostkreuz). Träger wird die Käpt'n Browser gGmbH sein, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Technischen Jugendfreizeit- und Bildungsgesellschaft gGmbH. Sie betreibt 13 Kitas mit über 1.000 Plätzen u.a. in Treptow-Köpenick, Friedrichshain-Kreuzberg, Mitte und Neukölln. Da für die neue Kita erst noch eine Planung erfolgen muss (Architekten sind noch nicht benannt), rechnet der Bezirk nicht mit der Inbetriebnahme vor 2014.

Januar 2014: Der Bauantrag für die Kita wurde genehmigt und mit dem Bau soll im Frühjahr begonnen werden. Richtfest soll angeblich schon im Juni 2014 sein.

 

Baugebiet an der Mole

Seit einiger Zeit beschäftigt uns das Baugebiet „An der Mole“. Es erstreckt sich vom nördlichen Ende der Rummelsburger Bucht bis zum Ostkreuz und zur Hauptstraße. Auf ca. 68.000 Quadratmetern sollen hier Bauten mit einer Geschossfläche von über 100.000 Quadratmetern entstehen. Die Gebäude sollen bis zu sieben Stockwerke haben. Der Kiezbeirat setzt sich zusammen mit den Initiativen rund um das Ostkreuz dafür ein, dass die Bebauung den Anforderungen der Anlieger angepasst wird. Die wichtigsten Forderungen an den Bebauungsplan sind:

- eine weniger dichte Bebauung mit mehr Grünflächen

- Erhaltung des Pumpenhäuschens, um darin möglicherweise ein Café anzusiedeln

- Erhalt eines natürlichen Uferbereichs

- ein sicherer Uferweg mit einer deutlichen und wirkungsvollen Trennung von Radfahrern und Fußgängern

Der Bebauungsplan geht nach mehreren Anläufen 2013 in die erneute Behördenbeteiligung und soll eventuell noch dieses Jahr der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Dann besteht noch die Möglichkeit für alle Bürger, dazu Stellung zu nehmen. Wir werden informieren.

 

Bahnhofsvorplätze am Ostkreuz

Januar 2014: Die Ausschreibungen und Auslobung für den Wettbewerb "Gestaltung der Vorplätze" soll Mitte des Jahres 2014 stattfinden. Wenn alles glatt geht, kann dann das Preisgericht im Herbst (oder spätestens im Dezember) 2014 tagen. Seitens des Senats ist geplant, die Öffentlichkeit zu informieren und die Bürgerinitiativen der vier Quadranten beim Preisgericht beratend mit hinzu zu ziehen.

Von allen Seiten gab es herbe Kritik an den Plänen der Bahn, ein 1000 Quadratmeter großes Verkaufsgebäude auf der Nordseite zu errichten. Auch der zuständige Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg ist darüber nicht glücklich.

  

Auf diesem Bild sind die Vorplätze (dunkelgrün) vom Ostkreuz, die "erweiterten Vorplätze"und die Einflussbereiche dargestellt.

 

Bisher hatte die Bahn beispielsweise vor, an der Südseite ca. 100 und an der Nordseite ca. 150 Fahrradstellplätze einzurichten. Nach massivem Druck der Bürger-Initiativen hat man sich dann entschlossen, die Bürger an der Gestaltung der Bahnhofsvorplätze des Ostkreuzes zu beteiligen. Zu diesem Zweck wurde ein Planungsbüro beauftragt, die Bürgerbeteiligung zu organisieren. Das Projekt wurde am Runden Tisch Ostkreuz vorgestellt.

Ziel der Rahmenplanung ist es

• bestehende Planungen und Entwicklungsspielräume am Ostkreuz aufzuzeigen

• Bürgerinnen und Bürger sowie Initiativen bei der Gestaltung einzubeziehen und

• die Festlegung eines Wettbewerbsgebietes. 

Neben einer Internetbeteiligung ist ein Workshop am 14. November vorgesehen. Dazu werden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger über Internet und die lokale Presse eingeladen. Auch wir werden auf unserer Internetseite darüber berichten.

 

Kiezfonds 2012/2013 gestartet – Projektideen gesucht

Aufgrund des spät beschlossenen Haushalts für 2012 ist der Kiezfonds erst im Sommer gestartet. In diesem Jahr stehen insgesamt 6.000 EUR für die Verwirklichung kleiner Projekte, die den Zusammenhalt im Kiez fördern, Nachbarschaften stärken oder das Wohnumfeld verschönern, zur Verfügung; 2013 werden es 7.000 EUR sein. Wie in den Vorjahren

werden die Projekte von einer aus RummelsburgerInnen zusammengesetzten Jury geprüft und entschieden. Bereits beschlossen wurde eine Unterstützung des Wasserfestes sowie die Wiederbeschaffung von Hundekot-Tüten für den Uferweg. Weitere Projektideen, insbesondere zur Umsetzung in 2012, werden gesucht! Bei der Projektantragstellung hilft Jochen Uhländer im Stadtteilzentrum (ikarus@firmaris.de) oder Tel. 896 22 552.

 

Durchgangsverkehr „An der Bucht“ / Einladung zur Anwohnerversammlung

 

 

Der Medaillonplatz hat sich im Herzen unseres Wohngebietes zum beliebten Treffpunkt für Jung und Alt entwickelt. Ein kleines Café ist genauso Anziehungspunkt geworden, wie die Tischtennisplatte und die Grünfl.che auf dem Schmuckplatz selbst. Der motorisierte Durchgangsverkehr auf der Straße „An der Bucht“ allerdings stellt einen Unruhe- und Gefahrenherd dar, gerade in den Zeiten morgens und abends, wenn Kinder ihre Wege von und zur Kita zurücklegen.

Der Kiezbeirat möchte sich daher für eine Verkehrsberuhigung nördlich und südlich des Medaillonplatzes einsetzen. Ziel ist, von den Pavillons der Artist Village Häuser bis zum Rummelsburger See eine fußgängerfreundliche Zone zu schaffen. Hierzu laden wir Sie herzlich ein, am 24.10. um 19h im Alten Lazarett im Campus diese Maßnahme mit uns zu diskutieren, Pros und Contras abzuwägen und mit der anwesenden Verwaltung (Stadtrat Dr. Andreas Prüfer) die Realisierbarkeit zu besprechen.

Die offizielle Einladung zu der Veranstaltung können Sie hier laden.

Eine grafische Darstellung eines Vorschlages können Sie hier ansehen

 

Kraftwerk Klingenberg verzögert

Entgegen anders lautender Berichte in der Tagespresse vom August 2012: Das neue Kraftwerk Klingenberg wird auf sich warten lassen. Zwar ist die Genehmigung nach Bundes-Immissionsschutz-Gesetz zum Bau und Betrieb eines Gaskraftwerkes auf dem Gelände Köpenicker Chaussee/Blockdammweg erteilt worden, aber weder ist der Bebauungsplan durch den Senat bewilligt, noch der Betriebsantrag durch die Wasserbehörde genehmigt. Darüber hinaus argumentiert Vattenfall damit, dass es Schwierigkeiten mit den Lieferanten maßgeblicher Komponenten gibt. Angesichts der jetzigen 1,6 Mio. Jahrestonnen an CO2-

Emissionen aus der Braunkohle-Verbrennung befürworten die Bürger ein modernes Gaskraftwerk. Aber sie stellen in Frage, warum auch das neue Kraftwerk mitten in Berlin über das gesamte Jahr Unmengen an CO2 ausblasen soll, zugunsten einer gesteigerten Stromproduktion. Bemängelt wird, dass Kühlaggregate mitten von Berlin gebaut werden sollen und besonders im Sommer die Prozessabwärme in die Berliner Luft abgeben. Die von Vattenfall geplanten zusätzlichen "Biomasse" Kraftwerke liegen derzeit ´auf Eis´.

Die Interessengemeinschaft trifft sich alle 14 Tage am Dienstag, 19.00h im Nachbarschaftszenrum iKARUS in Karlshorst, Wandlitzstr. 13 (Termin s. http://ig-saubere-energie.de).

 

 

Weitere Informationen aus den Kiez:         

Klang Ort Rummelsburg

Im Rahmes des Projektes "berlin sonic places" wurde auch Rummelsburg untersucht. Am 14.Juli wurde das Ergebnis im Nachbarschaftszentrum und im Funkhaus Nalepastraße vorgestellt: " 

Räumliche Ressourcen sind endlich, Städte wie Berlin haben in den vergangenen Jahren geradezu Idealbedingungen für komplexe stadtplanerische Experimentieranordnungen und kulturelle Neubewertungen geboten – was aber passiert, wenn sich diese Übergangsprozesse wieder »normalisieren«? Am Beispiel der Halbinsel Stralau/Rummelsburger Bucht wird diesem Entwicklungsprozess akustisch nachgespürt. Die Diskussionen und Forschungsprojekte konzentrieren sich auf die Idee der »Klangvielfalt«, auf unterschiedliche Methodologien zur Analyse und zum Verständnis von Klanglandschaften.

Forschungsprojekt: Rummelsburg hat sich in der letzten Dekade stark verändert. Eine Wohnsiedlung wächst auf einem ehemaligen Industrie- und Gefängnisareal am Rummelsburger See. Die Klanglandschaft weist heute eine für ein Stadtgebiet ungewöhnlich hohe Vielfalt auf. Zwischen Natur und Stadt ist ein klangliches Biotop entstanden. Absichtsvolle Planung oder Zufall?"

Als ein Ergebnis wurde eine klangkarte unseres Kiezes erstellt. Wenn man auf die markierten Punkte klickt, kann man typische Klänge an diesen Orten hören. Hier finden Sie die Klangkarte.

Ein weiteres Ergebnis waren mögliche Rückschlüsse für die Akustik an dem geplanten Baugebiet "An der Mole". Die Initiative rund um das Ostkreuz diskutierten diese Problematik mehrfach und leiteten daraus Akustik-Forderungen ab, die an den B-Plan und an den Lichtenberger Baustadtrat gerichtet wurden. Durch relativ einfache Maßnahmen könnten damit die Lärmauswirkungen durch die S-Bahn und das Ostkreuz auf den Rummelsburger See reduziert werden.

  

Erfolgreich im Sprachtest

Lichtenberg-Süd (Karshorst und Rummelsburg) schließen bei dem Einschulungstest am besten ab. Wir sind mit nur 3,2 Prozent der Berliner Stadtteil mit den wenigsten Kindern, die sprachliche Defizite zeigen. Nachzulesen ist dies im einem Artikel der Berliner Morgenpost unter dem Titel: "Jeder fünfte berliner erstklässler kann nicht richtig sprechen".

Danach führt die Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) dies auf die soziale Situation von Kindern zurück und sieht einen Zusammenhang mit dem Kita-Besuch von Kindern. In der Region Karlshorst und RUmmelsburger Bucht besuchen mit 97,5 Prozent fast alle Kinder eine Kita länger als 2 Jahre.

 

 

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Baugebiet an der Mole (s. auch Verkehr/Planungen)

Immer wieder interessiert es die Bewohner der Rummelsburger Bucht, was mit dem nördllichen Bereich der Rummelsburger Bucht, entlang des Paul-und-Paula-Ufers,  geschieht. 

Veranstaltung "An der Mole" durch den Bezirk Lichtenberg

Als Reaktion auf den Erfolg der Bürgerversammlung rief der Bezirk ebenfalls zu einer öffentlichen Veranstaltung auf. Am 28.Februar 2012 fanden sich in der Aula im Oberstufenzentrum in der Marktstraße etwa 77 Besucher ein, also etwa ein Drittel dessen, was zur Bürgerversammlung der Inititiativer rund ums Ostkreuz am 16.01.2012 mobilisiert wurde.

Bei der sachlich geführten Diskussion wurde die Planung in vielen Punkten kritisiert.

Einen Bericht über die Veranstaltung finden Sie hier.

  

Am Montag, dem 16.Januar 2012 um 19:00 Uhr fand in dem Oberstufenzentrum OSZ, Marktstraße 2-3 fand die Vorstellung der Planung mit anschließender Diskussion statt. Der Flyer zur Einladung kann hier angesehen werden. 

 

Ausschnitt aus dem vorläufigen B-Plan. Den vollständigen Plan können Sie hier einsehen.

Bürgerversammlung zum Baugebiet "An der Mole" am Montag, 16.01.2012
 
Am Montag, 16.01.2012 führten wir eine Bürgerversammlung zum geplanten Baugebiet "An der Mole" am Ostkreuz durch. Sie stieß auf großes Interesse: die 200 Plätze der Aula im Oberstufenzentrum in der Marktstr. reichten nicht für die ca. 280 Besucher/innen der Veranstaltung aus, so dass einige stehen mussten.
 
Die landeseigenen Flächen an der Rummelsburger Bucht sollen verkauft werden. Ein Gutachterverfahren diente als Grundlage für einen Bebauungsplan. Die Bedenken und Forderungen aus der Bürgerschaft blieben bisher folgenlos. Die Meinungen, Wünsche und Kritik der Teilnehmer/innen wurden mittels Bewertungsbögen dokumentiert. Am Ende der Veranstaltung lagen ca. 220 ausgefüllte Bögen vor. Sie werden in den nächsten Tagen ausgewertet und die Ergebnisse an die zuständigen Behörden weitergeleitet und auf www.ostkreuz.eu veröffentlicht.
Der Bewertungsbogen als pdf:
 
Eine Internet-Veröffentlichung der auf der Veranstaltung gezeigten Beiträge aus dem Gutachterverfahren wurde von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung nicht gewünscht.
Informationen zum Gutachterverfahren auf der Webseite der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung (pdf):
 
Einen inhaltlichen Bericht über die Bürgerversammlung finden Sie unter:  www.ostkreuz.eu/buergerversammlung-mole-16-01-2012.html

 

 

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