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Perspektiven 

die letzten könne hier eingesehen werden:

Bisherige Ausgaben der "Rummelsburger Perspektiven" :       

         - Ausgabe Rummelsburger Perspektiven 12-2016

         - Ausgabe Rummelsburger Perspektiven 06-2016

 .

 

Perspektiven November 2015

Mit den Beiträgen:

Herbstputz an der Rummelsburger Bucht

Wasserpark am Rummelsburger See

Baugebiet An der Mole/Ostkreuz

Öffentliche Toilette am 24-h-Anleger

Erfolgreiche Saison für den Bootsclub

Bericht vom Wasserfest

Verkehrsknoten Ostkreuz

Senats-Veranstaltung zum Rummelsburger See

Runder Tisch Rummelburger See

Bauen in Rummelsburg

Flüchtlinge brauchen Hilfe

 

können hier eingesehen werden. 

 

Hier befinden sich ausführlichere Beiträge, die z.B. in den Perpektiven aus Platzgründen gekürzt werden mussten.

Creperie scheint einige zu stören

Die kleine Gastronomie, die am Medaillonplatz seit letztem Jahr Anwohner und Passanten liebevoll bewirtschaftet, scheint für manche anonyme Mitbewohner nicht zu gefallen. Jedenfalls hat die CDU in der BVV einen Anfrage (KA 501/VII) gestellt, ob das denn alles rechtens sei, ob der Abfall auch beseitigt wird und ob der Gehweg nicht unzulässigerweise belegt wird. Der Kiezbeirat hat dem zuständigen Bezirksstadtrat dazu seine Stellungnahme übermittelt:

Klein-Gastronomie wie in dem angesprochenen Fall stellt in unseren Augen keine Behinderung oder Belästigung dar. Sie trägt vielmehr zum lebendigen gesellschaftlichen Kiez-Leben bei. Es werden dadurch Kommunikations- und Begegnungspunkte geschafften. Hier können Menschen aus der Gegend und auch Besucher sich treffen, kennen lernen und Informationen austauschen.
Eine Nutzung des Gehweges, die im Übrigen den Verkehr nicht behindert, ist unserer Meinung nach unerheblich. Im vorliegenden Fall (und auch in einer örtlich nahen ähnlichen Situation) ist keine Behinderung des Verkehrs zu sehen und zu erwarten.
Wir bitten daher darum, diesen Fall ordnungsrechtlich nicht weiter zu verfolgen bzw. im oben erwähnten Sinne verantwortlich abzuwägen.
Das Bezirksamt wird in dieser Angelegtenheit nichts weiter verfolgen, d.h. die Creperie darf weiter machen.
 

 

Verkehr am Paul-und Paula-Uferweg

Auf dem Weg geht es manchmal eng zu. Obwohl er verbreitert wurde, kommen sich manchmal Fussgänger und Radfahrer doch ins Gehege. Einigen wären zwei getrennte Wege lieber gewesen. Aber dadurch wäre noch mehr Grünfläche verloren gegangen. Nun plant der Bezirk in Absprache mit der Verkehrslenkung sog. Umfahrungssperren. Der Kiezbeirat hat darüber beraten und beschlossen, sich gegen diese Hindernisse auszusprechen. Die bisherigen Reaktionen der Anwohner haben uns darin bestärkt. Unserer Ansicht nach entstehen an solchen Engstellen regelmäßig Staus, da Fussgänger und Radfahrer diese gleichermaßen passieren müssen. Somit sind Konflikte hier vorherzusehen. Insbesondere zu Zeiten mit starkem Verkehr. Bei wenig Verkehr würden die Barrieren auch schnell durchfahren, selbst wenn Kinder in der Nähe sind. Der ADFC engagiert sich übrigens grundsätzlich dafür, solche Hindernisse abzubauen. Darüber hinaus sind die vorgeschlagenen Stellen besonders ungeeignet. In der Kurve bei dem Gefälle würden Radfahrer das Hindernis zu spät erkennen. Und im Winter ist zu befürchten, dass Glätte eine zusätzliche Gefährdung mit sich bringt. Wir hoffen, dass der Bezirk von seinen Planungen Abstand nimmt. Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer und gegenseitiger Respekt wäre hier angebracht.

Der Kiezbeirat hat dazu beschlossen, die Umfahrungsbarrieren abzulehen und dazu an das Grünflächenamt geschrieben:

Wir haben im Kiezbeirat Rummelsburg darüber beraten und sind zu der Meinung gekommen, dass wir die Barrieren ablehnen. Dies möchten wir folgendermaßen begründen:

    • Barrieren stellen grundsätzlich Engstellen und Hindernisse dar, an denen sich der Verkehr staut. Da Fussgänger und Radfahrer diese Stellen gleichermaßen passieren müssen, stellen sie einen besonderen Konfliktpunkt dar. Bei starkem Verkehr sind also Konflikte vorherzusehen; bei weniger Verkehr würden Radfahrer diese Barrieren schnell durchfahren können, auch wenn Kinder in der Nähe sind.
    • Der ADFC engagiert sich beispielsweise überall dafür, solche Hindernisse grundsätzlich abzubauen.
    • Die vorgeschlagenen Stellen erscheinen uns besonders ungeeignet: An der zweispurigen Wegführung würde es dazu führen, dass Radfahrer auf den Fussweg ausweichen. Bei dem Gefälle würde eine besondere Gefahrenstelle geschaffen, da hier eine unübersichtliche Kurve ist. Die von oben kommenden Radfahrer würden das Hindernis zu spät erkennen. Von unten kommende Kinder auf einem Rad müssten an der Steigung absteigen. Wenn dann ein Radfahrer von oben kommt ...
    • Im Winter ist zu befürchten, dass Glätte eine zusätzliche Gefährdung an dieser Stelle mit sich bringt.
    • Es wäre zu überlegen, ob bei der zweispurigen Wegführung nicht eine Seite für Radfahrer reserviert wird und die andere, untere, wie bisher nur für Fussgänger.

 

 

 

Wir bitten Sie aus den aufgeführten Gründen von der Aufstellung der Umlaufsprerren abzusehen.

 

 

Runder Tisch Rummelsburger See

Der Runde Tisch hat ein reges Interesse gefunden. Es haben sich neue Gruppierungen gebildet, die an der ständigen Arbeit teilnehmen. Auch bei den Anwohnern war das Interesse groß. Bei den bisherigen Sitzungen waren stets 30 bis 50 Personen anwesend.

Die vorgesehene Reihenfolge der abzuarbeitenden Themen wurde etwas überraschend vom Bezirksamt durcheinander gebracht. Von dort wurde nämlich ein Büro beauftragt, eine Fortschreibung des See- und Uferkonzeptes für Lichtenberg zu erarbeiten. Bei diesem Konzept wird festgelegt, wo und in welchem Umfang Stege genehmigt werden sollen. Es hat allerdings keine bindende Wirkung, sondern soll nur als Richtlinie dienen, wie der Bezirk entsprechende Anträge beurteilen wird.

Der bisherige Stand des See- und Uferkonzeptes wurde dem Runden Tisch vorgestellt. Danach gab es vielfache Kritik und Stellungnahmen von unterschiedlichen Richtungen. Daher entschied sich der Stadtrat, den „Reset-Knopf zu drücken“ und einen Neuanlauf für das Konzept zu starten. Nach den geäußerten Stellungnahmen muss davon ausgegangen werden, dass der Ansatz umfassender sein muss. Daher wird das Werk umfangreicher ausfallen und muss also neu ausgeschrieben werden. 

Die inhaltlichen Grundlagen für eine Ausschreibung sollen nun auf einem Workshop erarbeitet werden. Dafür haben sich im Vorfeld zwei Gruppen getroffen: Die Gewerbetreibenden und die Nicht-kommerziellen Nutzer des Sees, bei denen auch der Kiezbeirat beteiligt war. Für uns war Konsens, dass das See- und Uferkonzept nicht nur einen Stegplan definieren sondern ein umfassendes Nutzungskonzept des Sees und des Ufers darstellen soll. Ein gutes Beispiel dafür ist unser Nachbarbezirk Köpenick, der ein sich beipielhaftes Konzept gegeben hat. Als Grundlage soll eine umfassende Bestandsaufnahme gemacht werden. Dabei sollen auch Art und Zustand der Uferbereiche, die Vegetation, die Wasserqualität und die Tiefe berücksichtigt werden. Daraus soll abgeleitet werden, wieviel Nutzung der See verträgt. Es sollten Zonen definiert werden, bei denen festgelegt wird, was hier erlaubt bzw. verboten ist.

 

Wir sind gespannt, was dabei heraus kommt und werden den Prozess aufmerksam verfolgen und natürlich darüber berichten.

 

Weitere Verzögerungen für das Baugebiet „Am Ostkreuz“

Bei dem viel umstrittenen Baugebiet ergeben sich weitere Verzögerungen. Während die Investoren in den Startlöchern stehen, wurde von amtlicher Seite übersehen, dass für die Reinigung des Ruschegrabens, der in den Rummelsburger See fließt, ein Reinigungsbecken benötigt wird. Dafür muss eine Fläche gefunden werden. Ein vom Senat in Auftrag gegebenes Gutachten empfahl eine Spiel- und Sportfläche in Rummelsburg. Die Anwohner sind nicht mit der bisherigen Auswahl nicht zufrieden: Sie sammelten ca. 1000 Unterschriften dagegen und brachten ihre Unzufriedenheit mit der Entscheidung auf einer gemeinsamen Sondersitzung von 2 BVV-Ausschüssen zum Ausdruck.

Das Baugebiet, ehemals bekannt als „An der Mole“, ist ein außerordentlich attraktives Areal. Aber der vorhandene Entwurf des Bauplans ist alles andere als attraktiv. Er basiert auf einem Gutachterverfahren, bei dem ein Entwurf ausgesucht wurde. Detaillierte Informationen hat das Bezirksamt unter www.bebauungsplan-ostkreuz.de veröffentlicht. Die Öffentlichkeit war an der Entscheidung nicht beteiligt. Seit Bekanntwerden 2011 wehren sich die Bürgerinitiativen der betroffenen Kieze dagegen. Sie haben auch einen Gegenentwurf ausgearbeitet. Der fand zwar bei den Anwohnern großen Anklang, nicht aber bei der Abteilung für Stadtentwicklung. Hier hält man lieber an den Vorstellungen aus dem letzten Jahrhundert fest. Bisher wurde Bestrebungen nach Veränderung des B-Plans damit abgeblockt, dass man nicht länger mit der notwendigen Bebauung warten könne.

Nun muss man aber auf jeden Fall noch einen anderen Bebauungsplan ändern und eine andere Fläche umwidmen. Das dauert dann auch wieder seine Zeit. Diese Zeit könnte man nutzen, um sinnvolle Änderungen an dem Plänen zur Bebauung des Ostkreuz-Areals vorzunehmen.

Die Bürgerinitiativen fordern den Verzicht auf die internen Erschließungsstraßen und eine möglichst geschlossen Bebauung zur Hauptstraße und zur Bahn. Dadurch würde viel Raum für Natur- und Erholungsfläche gewonnen. Außerdem würde der Erholungsraum am Rummelsburger See vor dem Lärm der Hauptstraße und der Bahn geschützt. Das Gebiet würde also aufgewertet, nicht nur für die späteren Bewohner. Vor allem aber auch für Besucher. Hier am Rummelsburger See ist nämlich ein beliebtes Naherholungsgebiet. Und eine Reduzierung der Erschließungsstraßen würde auch (öffentliche) Gelder sparen. 

 

Die Bürgerinitiativen haben nun die Fraktionen der Lichtenberger BVV und die Stadtentwicklung aufgefordert, die Zeit zu nutzen und sich noch einmal mit den Forderungen zu beschäftigen. Das Argument der Verzögerung ist ja nun nicht mehr stichhaltig.

Spiel- und Sportgelände Georg-Löwenstein-Straße

Die Anwohner haben sich engagiert und bei der Unterschriftensammlung zum Erhalt des Geländes etwa 1000 Unterschriften gesammelt. Diese wurden bei einer gemeinsamen Sondersitzung von zwei BVV-Ausschüssen dem Baustadtrat übergeben. Wir konnten als Kiez unsere Stellungnahme deutlich zum Ausdruck bringen. Ergebnisse waren aber von der Sitzung nicht zu erwarten.

Senat und Bezirk brachten ihre Hilflosigkeit bei der Suche nach einem Gelände für einen Reinigungsanlage zum Ausdruck. Für die Bewohner ist diese öffentliche Fläche aber wichtig. Sie wollen nicht darauf verzichten, nur weil der Senat es jahrelang versäumt hat, eine Fläche festzulegen. 

Die Ämter spielen auf Zeit und vermuten wohl, dass die Anwohner sich beruhigen und dann alles durchgezogen werden kann. Auch wenn zu erwarten ist, dass bis zum Bau eines Reinigungsbeckens noch Jahre vergehen können, ist es wichtig, jetzt am Ball zu bleiben. Denn die wichtigen Entscheidungen werden jetzt gefällt. Die Abläufe hinter den Kulissen müssen immer wieder nachgefragt und ans Licht der Öffentlichkeit gebracht werden. Dem Kiezbeirat erscheint es daher sinnvoll, wenn sich eine Bürgerinitiative gründen würde, die das Thema verfolgt. 

 

Interessenten für die Mitarbeit können sich melden unter der E-Mail-Adresse info@rubu.de.

 

Die optimale Reinigung der Zuflüsse

Im July kamen wir an ein Gutachten zur Regenwasserbehandlung des Ruschegrabens. Daraus geht hervor, dass jedes Jahr 165 Tonnen Sediment über diesen Zufluss in den See gespült werden. Durch eine zweiten Zufluss kommen noch 250 t dazu. Das wird (aber noch) z.T. durch die Spundwand aufgehalten und geht dann in die Spree.

Über ein Reinigungsbecken ist geplant, nur den sogenannten Trockenwetter-Abfluss zu reinigen. Wie man mit dem Regenwasser umgehen will, weiß man bisher noch nicht. Das bringt aber 100% des Sediments, 48% des Posphats und 100% des Schwermetalleintags mit sich. Zwar könnten in oberen Bereich des Ruschegrabens zwei Regenwasseranlagen „ertüchtigt“ werden. Aber dadurch kann auch nur 29% des Sediments abgefangen werden. Das meiste geht also weiterhin in den See.

Es wird dann argumentiert, die 165 Tonnen sind ja nichts im Vergleich zu dem, was in den vergangenen 150 Jahren im See abgelagert wurden. Ja, aber damals hatte der See noch eine Tiefe von 14 Metern. Und heute haben wir noch eine Tiefe von durchschnittlich 2 Me- tern. Wenn man jetzt noch in Betracht zieht, dass eine Reinigung nicht heute oder morgen geplant ist, sondern dass man wahrscheinlich die Frist bis 2027 ausnutzen wird, macht man sich Gedanken, wie der See dann wohl aussieht. Manch ein Verantwortlicher geht sogar von 20 bis 30 Jahren aus. OK, dann haben wir keinen See mehr, sondern vielleicht nur noch einen morastigen Sumpf und brauchen uns um einen See keine Gedanken mehr machen!

Viele Maßnahmen, die angedacht sind, müssen noch erprobt werden. Technische Versuche müssen angestellt werden, um die Machbarkeit festzustellen. Das kann dauern. Da fragt man sich, ob dies die ersten Zuflüsse in Deutschland sind, die gereinigt werden müssen?! 

Die Wasserqualität wird sich auf absehbare Zeit nicht verbessern. Denn der Senat steht auf dem Standpunkt, dass die Sanierung des Sees keinen Sinn macht, solange die Zuflüsse nicht gereinigt werden.  Wir wollen uns aber mit den Planungen nicht zufrieden geben. Wir fordern, dass die Reinigungsmaßnahmen, die möglich sind, sofort angegangen werden. Und die Abklärungen über weitere Maßnahmen und deren Umsetzungen sollen zügig erfolgen.

Also: Die oben erwähnten „Ertüchtigungen“: sofort! Und den Rest so bald wie möglich. Gewartet hat man schon lange genug. Der See ist ein wichtiges Naherholungsgebiet, nicht nur für uns, sondern für die weitere Umgebung.

 

Wir sollten ihn nicht weiter verkommen lassen!

Heureka! Aufstellung einer Öffentlichen Toilette am 24 h-Anleger perfekt

Ein langer, aber letztlich doch erfolgreicher Ritt eines Antrags aus dem Kiezbeirat zum Lichtenberger Bürgerhaushalt durch bezirkliche Instanzen:


März 2013 Vorschlag „Installation öffentlicher Toilette(n) im Rummelsburger Uferbereich“

beim Bürgerhaushalt eingereicht.


1 volles Jahr später und nach seiner zweimaligen Vorstellung mit alternativem Angebot für eine vergleichsweise unkomplizierte Trockentoilette, Begutachtung in den zuständigen Fachausschüssen und trotz des Beharrens der Verwaltung auf ihrer Sicht der Dinge (d.h. teure, aufwändige und überhaupt nicht zur Diskussion stehende Version mit Anschluss an Wasser-/Abwasserleitung und Stromnetz und dem Argument 'Das Bezirksamt betreibt keine öffentlichen Toiletten') wird der Antrag im

März 2014

doch als Vorschlag mit 17 weiteren für die Bewertung durch die Bürger für den Bürgerhaushalt 2014 im Mai 2014 (12.-18.) ausgewählt und landet am

23.05.2014 mit 1592 Punkten an 3. Stelle der Umsetzungswünsche der Bürger für dieses Jahr.

Bereits am

14.05.2014 findet, vom Kiezbeirat angeregt, eine Ortsbegehung mit dem bisher ange dachten, möglichen Toiletten-Lieferanten, sowie Anwohnern und unter Beteiligung des zuständigen Grünflächenamtes statt. Als bester Aufstellungs ort für die Toilette wird dabei eine Fläche am 24 h-Anleger identifiziert.


Ende Juli 14 gibt es erste Kontakte zwischen Kiezbeirat und einem möglichen weiteren Lieferanten, der Berliner Firma „EcoToiletten“, einem jungen Start-up Unter nehmen, das preiswerte Trockentoiletten auch mit Service anbietet. 


05.08 - Der Vorschlag wird nochmals durch alle relevanten Fachausschüsse und die 

23.09.2014 BVV gejagt. Die preisgünstige Version EcoToilette wird dabei vorgestellt. Damit wird endlich das Eis gebrochen. Der Vorschlag wird nun ernsthaft diskutiert und positiv bewertet. 


30.09.2014 Vom Kiezbeirat veranlasst findet eine Probeaufstellung einer EcoToilette zur Begutachtung am Standplatz 24 -Anleger statt, notwendige Verbesserungen werden angesprochen und vom Hersteller aufgenommen. Baustadtrat Nünthel wird vom Kiezbeirat von der angepassten Toiletten-Sachlage unterrichtet. 


16.10.2014 In der BVV-Sitzung ist die Version Eco-Toilette ein Bürgeranfrage-Thema, das positiv beantwortet wird: Das Bezirksamt führt bereits Vertragsver handlungen mit „EcoToiletten“ für einen zunächst 1-jährigen Probelauf.

Der Durchbruch ist gelungen! Zwei Jahre nach Antragstellung soll im Frühjahr 2015 eine behindertengerechte EcoToilette am 24 h-Anleger aufgestellt werden.

 

Dauerlieger am 24-Stunden-Anleger

Vielen Anwohnern und Besuchern ist es ein Ärgernis: An dem Steg beim Medaillonplatz, dem 24-Stunden-Anleger, liegen Boote wochenlang. Manche sind bewohnt. Andere einfach nur dauerhaft angelegt. Viele von den Booten machen einen ziemlich verwahrlosten Eindruck. Insgesamt versperren sie den Zugang zum See. So war das nicht gedacht, nur lies sich das schlecht verhindern.

 

Nun können wir einen Erfolg vermelden. Die BVV hat (mit auf Initiative des Kiezbeirats) beschlossen, ein tägliches Anlegeverbot für zwei Stunden anzuordnen. Dann kann das kontrolliert werden. Die Wasserschutzpolizei hat mit einer ähnlichen Regelung in Köpenick gute Erfahrungen gemacht. Wir hoffen, dass dies auch bei uns funktioniert.

 

Herbstputz 2014

Auch dieses Jahr trafen sich ca. 50 jüngere und ältere Bürgerinnen und Bürger zum jährlichen Herbstputz. Es hat sich wieder gelohnt vor allem auch deshalb, weil unser Kampf gegen die Miniermotte Wirkung zeigt und unsere Kastanien bis zum Herbstlaubfall ihre Blätter behalten. Freuen wir uns also auf prächtige Kastanien-Blüten-stände im Frühjahr. An dieser Stelle wollen wir auch bei der BSR bedanken, die uns vorbildlich und unbürokratisch unterstützen. Auch Dank dem Team KiTa Hoppetosse und ihrer Leiterin Frau Zerahn sowie den Kollegen/innen. Wie immer fand die Aktion ihren Ausklang beim Grillen von Würsten. Also, wenn nichts dazwischen kommt, verschieben wir es bis zum Herbstputz 2015.


Promenade Stralau

Auf dem gegenüberliegenden Ufer des Rummelsburger Sees ist geplant, die Promenade neu zu gestalten. Und das schon bald. Bis zum Palmölspeicher werden die Pappeln entfernt. Das sind Flachwurzler, die den Weg zerstören. Dafür werden Säuleneichen gepflanzt. Die Wege werden dann neu gebaut. Das ist auch nötig, denn die Betonplatten haben sich so verworfen, dass Radfahrer, Kinderwagen und Rollstühle erhebliche Schwierigkeiten haben. Leider wird es einige Jahre dauern, bis diese Bäume wieder eine ähnliche Größe erreichen.


Glaswerksgelände Stralau

 

Dort steht mitten drin das alte Gebäude, in dem früher die Flaschen verladen wurden. Das steht unter Denkmalschutz und darf nicht abgerissen werden. Der B-Plan für das Gelände ist schon seit vielen Jahren verabschiedet. Danach kann teilweise bis zu 10 Geschossen hoch gebaut werden. Die Bürgerinitiativen rund um das Ostkreuz haben sich alternative Gedanken gemacht, um möglichst viel Freifläche zu erhalten. Aber die Politik ist nicht daran interessiert, den B-Plan zu ändern. Die Grundstücke sind auch großenteils schon vergeben. Ob allerdings das Eine-Welt-Zentrum an der Süd-Ecke entstehen kann, ist noch unsicher. Ansonsten wird wohl eine Kita entstehen, eine Baugruppe (beim Flaschengebäude) und die Howoge bauen dürfen. Entlang der Kynaststraße soll Gewerbe angesiedelt werden, da hier Wohnen wegen der zu erwartenden Lärmbelastung nicht vorgesehen ist.


 

Neues zum Kraftwerk Klingenberg

Zum Erinnerung: Zwischen dem Land Berlin und der Vattenfall Europe AG besteht die Klimaschutzvereinbarung 2008 – 2020. Darin verpflichtet sich Vattenfall als Energiepartner für Berlin zur Reduktion der CO2-Emissionen gegenüber 1990 um 40%.  Dies sollte u.a. erreichte werden durch Modernisierung/Effizienzsteigerung (z.B. Stromerzeugung mit Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)) von Heizkraftwerken (HKWs).

In dem seit 1926 betriebenen HKW Klingenberg wird konzerneigene Braunkohle verfeuert, obwohl wenig gebrauchte Gasturbinen vorhanden sind. Damit könnte man sofort auf den schadstoffärmeren Gasbetrieb umstellen. Geplant wurde dagegen die Errichtung einer hochmodernen Gas-und-Dampf (GuD)-Anlage sowie von zwei Biomasse-Kraftwerken mit einer Wärmeleistung von insgesamt etwa 600 MWth. Dieses neue GuD-HKW sollte ursprünglich 2018/19 seinen Betrieb aufnehmen und die schmutzige Braunkohleverfeuerung beenden. 

Wir erinnern uns noch an die Debatten zu Bebauungsplan und Betriebsgenehmigung bezüglich der geplanten Errichtung erst eines Kühlturmes, später einer Zellen-Kühler-Anlage für das GuD-HKW und über den Sinn eines Biomasse-Kraftwerks, wenn Brennstoff dafür weniger aus einheimischer Herkunft als überwiegend durch Holz aus Westafrika genutzt würde. 

Die Biomasse-Kraftwerke sind längst in der Versenkung verschwunden; die Planung für das HKW mutierte inzwischen zum GuD-KW. Noch im März 2013 bestätigt Vattenfall im BVV-Ausschuss für Ökologische Stadtentwicklung, dass nach anstehender Genehmigung des Bebauungsplans das GuD-Kraftwerk 2019 in Betrieb gehen und 6 Monate später die Braunkohleverbrennung beendet sein solle.

Immerhin: Das Gelände für das geplante GuD-KW am Blockdammweg ist 2013/14 saniert worden, Bodenaushub bis 8 m tief. Nur: Seitdem rührt sich dort nichts mehr und wohl auch für länger nicht. Mit neuem Führungspersonal hat sich auch Vattenfalls Investitionsstrategie verändert.

In der „Berliner Zeitung“ vom 30.09.2014 war zu lesen:

„... Der Energiekonzern Vattenfall will ein neues Heizkraftwerk am vorhandenen Standort Marzahn an der Rhinstraße errichten... Die Leistung des Kraftwerks Klingenberg wird heruntergefahren. Die umstrittene Verfeuerung der Braunkohle ende, so Müller (Chef von Vattenfalls Berliner Fernwärme-Sparte), spätestens 2020. Der gasbetriebene Teil werde modernisiert und weiter am Netz bleiben. Mitte des nächsten Jahrzehntes werde entschieden, wie es dort weitergehe.“

 

Wenn nun die Leistung von Klingenberg heruntergefahren wird und an der Rhinstraße ein neues Gaskraftwerk entsteht, stellt sich die Frage, wie die Versorgung u.a. für unsere Heizungen sichergestellt wird. Vattenfall hat sich dazu bisher noch nicht geäußert.


 

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